
Um die Depression trotz der Vielschichtigkeit der Symptome als solche zu erkennen und beim Patienten die richtige Diagnose zu stellen, stehen dem Arzt verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung.
Um eine Depression zu diagnostizieren, nutzen viele Ärzte Fragebögen.
Diese ermöglichen dem Arzt, beim Patienten die unterschiedlichen Symptome der Depression abzufragen. Entweder bittet der Arzt den Patienten, den Bogen selbstständig auszufüllen. Im anschließenden Gespräch geht er dann näher auf die einzelnen Antworten ein. Oder der Arzt füllt den Bogen im Gespräch mit dem Patienten gemeinsam aus. Der Vorteil von Fragebögen ist, dass sie nicht nur für die Diagnose der Erkrankung eingesetzt werden können, sondern auch, um zu überprüfen, wie sich der Zustand des Patienten im Laufe der Behandlung verändert hat. Im Folgenden finden Sie ein Beispiel eines solchen Fragebogens.
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Neben Fragebögen steht dem Arzt ein weiteres Diagnosehilfsmittel zur Verfügung. Dies sind die klinisch-diagnostischen Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO. Hier werden unter dem Extrapunkt „Internationale Klassifikation psychischer Störungen – ICD-10“ alle international anerkannten Krankheitsanzeichen aufgeführt, die auf eine Depression hindeuten. Auch die diagnostischen Leitlinien haben eine Zusatzfunktion. Mit ihrer Hilfe können verschiedene Formen der Depression voneinander abgegrenzt werden.
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