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"Müssen es denn immer Medikamente sein?"

Der erste Schritt, eine Depression zu überwinden, ist die Krankheit zu erkennen und fremde Hilfe zu akzeptieren. Für die Behandlung der Depression stehen verschiedene Therapiemethoden zur Verfügung. Diese können danach unterschieden werden, ob der Patient Medikamente erhält oder ob der Arzt der Erkrankung mit anderen Methoden zu begegnen versucht.

Als erstes wird der Arzt durch eine sorgfältige Untersuchung und vor allem ein ausführliches Gespräch versuchen, eine für den Patienten maßgeschneiderte Behandlung zu finden.

Man grenzt bei der Behandlung einer Depression die akute von der vorbeugenden Behandlung ab.

Die Akutbehandlung dient der Behandlung eines aktuell vorliegenden Stimmungstiefs. Ziel ist es hier die psychischen und körperlichen Symptome möglichst schnell zu lindern um den Patienten rasch wieder ins Alltagsleben zurückzuführen.

Die vorbeugende Therapie ist eine langfristige Behandlung über die Akutphase hinaus. Sie ist vor allem wichtig, wenn schon mehrere depressive Phasen vorliegen. Ziel dieser Behandlung ist es den Betroffenen davor zu schützen nochmals in eine Depression zu fallen.

Die Behandlung der Depression mit Medikamenten stellt eine in vielen Fällen wirksame Methode zur Therapie dieser Erkrankung dar. Medikamente können auf die Stoffwechselstörung im Gehirn ausgleichend wirken.

Begleitet wird die medikamentöse Therapie durch regelmäßige Gespräche zwischen Arzt und Patient, denn es ist wichtig, dass der depressive Patient über seine Nöte, Sorgen und Ängste spricht.

Ergänzend zu Medikamenten können auch andere Behandlungsmethoden zum Einsatz kommen. Nur bei den sehr leichten Formen der Depression kann sich in manchen Fällen auch der alleinige Einsatz nichtmedikamentöser Methoden als ausreichend erweisen.

Wichtige allgemeine Therapie-Hinweise, einen Überblick über die wichtigsten und gebräuchlichsten Therapieformen sowie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Alternativen finden Sie auf den folgenden Seiten: