
Die Krankheit akzeptieren
Die meisten Patienten wissen in dem Moment, in dem ihnen die Diagnose „Depression“ übermittelt wird, zunächst gar nichts damit anzufangen. Verstehen sie dann nach einer Zeit der Besinnung, woran sie leiden, reagiert manch einer völlig verstört. Andere wiederum verspüren eine regelrechte Erleichterung. Diese unterschiedlichen Reaktionen sind, jede für sich, verständlich.
Der Ängstliche lehnt die Diagnose möglicherweise deshalb ab, weil er die Reaktionen seines Umfeldes fürchtet.
Der Erleichterte hingegen betrachtet das Ganze aus einer anderen Perspektive. Für ihn haben all die unerklärlichen Beschwerden, unter denen er in den letzten Wochen, Monaten oder gar Jahren gelitten hat, endlich einen Namen gefunden. Die Ursache seines seelischen und körperlichen Leidens ist ihm und seinem Arzt bekannt. Er ist froh darüber, dass seine Erkrankung nun wirkungsvoll behandelt werden kann.
Die folgenden Seiten geben Betroffenen viele Tipps – von der Diagnose über die Behandlung bis hin zum Alltag

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