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Es gibt Ereignisse, die bei vielen Antidepressiva auftreten können. Dazu gehört z. B. eine anfängliche Übelkeit. Diese typischen Nebenwirkungen klingen jedoch oft bereits nach der ersten Behandlungswoche ab und treten im weiteren Verlauf dann in der Regel auch nicht mehr auf.

Häufig bekommt der Betroffene – hat er sich einmal mit dem Gedanken einer medikamentösen Therapie angefreundet - es mit der Angst zu tun, wenn er den Beipackzettel gelesen hat. Die schier endlosen Aufzählungen von Gegenanzeigen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen erzeugen bei dem einen oder anderen sicher ein ungutes Gefühl.

Unabhängig davon, wie kurz oder lang der Beipackzettel ist, können Sie jedoch sicher sein, dass jedes Medikament im Rahmen klinischer Studien intensiv untersucht und auf das Auftreten von Nebenwirkungen getestet worden ist. Und nebenwirkungsfrei ist keines der genannten Präparate: Es gibt Ereigneisse, die bei vielen Antidepressiva auftreten können, z. B. eine anfängliche Übelkeit. Andere Nebenwirkungen hängen von der jeweiligen Substanzgruppe ab, zu der das Medikament gehört (siehe auch unter Medikamentöse Therapie).

Wenn Nebenwirkungen auftreten, sollte der Patient sie offen beim Arzt ansprechen. Wichtig ist, nicht eigenmächtig die Dosis zu reduzieren oder gar das Medikament komplett abzusetzen.

Im Gegensatz zum Patienten weiß der Arzt, was er veranlassen muss, damit die Nebenwirkungen abklingen, ohne dass die Wirkung des Medikamentes aussetzt. Ein eigenständiges Absetzen des Medikamentes hingegen könnte zu einem Rückfall, d. h. zu einer schwerwiegenden Verschlechterung des gebesserten Zustandes, führen.