
Auch heute noch mehr Fragen als Antworten
Die Ursache der Depression ist bis heute nicht genau bekannt. Es gibt jedoch eine Vielzahl von Theorien, die die Depression und ihre Symptome näher zu beleuchten versuchen. Als Erklärungsfaktoren für eine Depression ziehen diese einschneidende Lebensereignisse ebenso heran wie eine genetische Veranlagung. Es wird auch vermutet, dass bestimmte Personen anfälliger für diese Erkrankung sind als andere - sie weisen „eine ausgeprägtere Verletzlichkeit“ auf.
Das Vulnerabilitäts-Stress-Modell
Was ist damit gemeint, dass manche Menschen eine höhere Verletzlichkeit (Vulnerabilität) aufweisen als andere und das „Überschreiten eines kritischen Grenzwertes“ zum Ausbruch einer Depression führt?
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Der depressive Mensch reagiert auf bestimmte Erlebnisse anders als der Gesunde. Während der gesunde Mensch auf emotionale und körperliche Belastungen mit einem vorübergehenden Stimmungstief antwortet, dauert dieser Zustand beim depressiven Menschen an. Konsequenz ist, dass der Mensch sowohl seelisch als auch körperlich permanent leidet. Eine Depression ist also keine vorübergehende Beeinträchtigung der Gemütslage, sondern eine Krankheit, die behandelt werden muss und heutzutage erfolgreich behandelt werden kann.
Mögliche Auslöser für eine Depression
- Körperliche Erkrankungen sowie Störungen des Hormonhaushalts
- Erbliche Belastung
- Krisen und Lebenserfahrung
- Biochemische Faktoren
Leider existiert bis dato keine allgemein anerkannte Theorie, wie und warum depressive Erkrankungen letztendlich entstehen. Weder gibt es eine einzelne eindeutige Ursache, noch reichen die bisherigen genetischen, biochemischen oder psychologischen Erklärungsmodelle aus, um das komplexe Entstehungsgefüge einer depressiven Erkrankung zu erklären.
Möglicherweise jedoch lassen sich die einzelnen vermuteten Ursachen wie ein Mosaik zusammenfügen.


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