
In manchen Familien leiden auffällig viele Personen an einer Depression, so dass auch eine erbliche Vorbelastung eine Rolle spielen dürfte.
In zahlreichen Studien konnte belegt werden, dass sich bei Verwandten ersten Grades familiäre Häufungen zeigen.
Bei einem kranken Elternteil beträgt das Erkrankungsrisiko der Kinder zwischen 10 und 20 %, sind beide Eltern betroffen, so steigt das Risiko auf bis zu 60 % an.
Somit besteht der begründete Verdacht, dass die Neigung zu einer Depression vererbt werden kann, selbst wenn bis heute nur vage Vorstellungen darüber bestehen, welche Gene beteiligt sein könnten.
