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Diese Seite bei linkarena speichern Diese Seite bei del.icio.us speichern Was ist das?

Um eine DPNP zu diagnostizieren, sollte Ihr Arzt Sie gründlich befragen, Sie körperlich untersuchen, Ihre Nervenfunktionen prüfen, Laboruntersuchungen durchführen und spezielle Test vornehmen, z. B. mittels der Elektroneurographie die Nervenleitgeschwindigkeit messen (wie schnell Impulse entlang der Nervenfaser übertragen werden). Aber auch schon mit einfacheren Methoden kann er gut feststellen, ob eine DPNP vorliegt.

Ihr Arzt sollte sich bei Ihnen zunächst nach Ihrer aktuellen Blutzuckereinstellung erkundigen und den Langzeitzucker (HbA1c-Wert) bestimmen. Außerdem wird er Sie genau befragen, ob Sie beispielsweise Missempfindungen, Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Schmerzen in den Beinen haben und ob sich die Beschwerden bei Belastungen, Bewegungen oder nächtlicher Ruhe verschlimmern. Um Unsicherheiten beim Gehen festzustellen, kann er Sie fragen, ob die Gehbeschwerden in der Dunkelheit zunehmen.

Anschließend sollte Ihr Arzt Sie körperlich untersuchen und Ihre Nervenfunktionen an den Beinen mit einfachen Methoden prüfen. Diese einfache Untersuchung sollte mindestens ein Mal im Jahr durchgeführt werden. Wie im Gesundheitspass Diabetes beschrieben, sollte Ihr Arzt alle drei Monate Ihre Beine und Füße inspizieren.

Vier einfache Untersuchungen geben Aufschluss

Einige einfach durchzuführende Tests helfen dem Arzt, auch ohne großen Aufwand schon sehr genau feststellen zu können, ob eine DPNP vorliegt.

 

Ihr Druck- und Berührungsempfinden kann ganz einfach mit einem Nylonfaden (im Fachjargon Mikrofilament) an der Fußsohle getestet werden.

Mit einem einfachen Gegenstand, der an einer Seite kalt, an der anderen warm ist, kann der Arzt Ihr Temperaturempfinden überprüfen.

Mit einer Stimmgabel an Ihrem Fuß- oder Handknöchel überprüft Ihr Arzt, ob Sie die unterschiedlichen Schwingungen noch genau wahrnehmen können.

Mit einem Reflexhammer kann Ihr Arzt feststellen, ob Ihre Muskeleigenreflexe noch richtig funktionieren.