Sex ist für die meisten Menschen ein sensibles Thema. Auch innerhalb der Partnerschaft fällt es oft schwer, über sexuelle Probleme zu reden - aus Scham, falscher Rücksichtnahme oder einfach aus Unsicherheit in Bezug auf sexuelle Themen.

Lassen Sie sich nicht von diesen unbegründeten Ängsten hemmen! Gerade in schwierigen Situationen ist es für eine Partnerschaft sehr wichtig, über die Probleme zu reden und Lösungen zu finden.

Erektionsstörungen, Arzt, Gespräch

Die meisten Betroffenen sind sich einig: Bei Erektionsstörungen kann nichts das offene und vertrauensvolle Gespräch mit dem Arzt ersetzen. Wer sich an einen Arzt wendet - auch gemeinsam mit dem Partner - wird einen kompetenten Ansprechpartner in allen Fragen rund um ED finden.

Nach einem ausführlichen Gespräch wird Ihr Arzt durch eine körperliche Untersuchung und Labortests die Ursachen für Ihre Probleme herausfinden und Ihnen entsprechend weiterhelfen.

Das passiert beim Arzt

Beim Gespräch mit dem Arzt sollten Sie alle Probleme genau schildern. Nur so kann er die Ursachen Ihrer Erektionsstörungen ermitteln und dann die geeigneten diagnostischen Verfahren gezielt einsetzen. Der Arzt wird Ihnen ausführliche Fragen zur Erektion, zum Samenerguss und zum sexuellen Verlangen (Libido) stellen. Daneben fragt er sicher auch nach Risikofaktoren wie z.B. Rauchen. Zusätzlich werden Fragen zur Medikamenteneinnahme, Vorerkrankungen und früheren Operationen geklärt. Auch einige Fragen zur Partnerschaft bzw. Partnerschaftsproblemen können gestellt werden.

Körperliche Untersuchung

Nach dem Gespräch folgt eine eingehende körperliche Untersuchung. Der Arzt achtet dabei auf den allgemeinen Körperbau, die Körperbehaarung sowie Fehl- und/oder Missbildungen. Daneben werden Penis, Hoden, Nebenhoden und Vorsteherdrüse (Prostata) gezielt untersucht.

Laboruntersuchung

Mit einer Blutuntersuchung überprüft der Arzt den Hormonhaushalt, die Funktion der Schilddrüse sowie die Blutfettwerte (Cholesterin und Triglyzeride) und den Blutzucker.

Mögliche weitere Untersuchungen

  • Schwellkörperinjektionstest

  • Ultraschalluntersuchung

  • Neurologische und neurophysiologische Untersuchungen

  • Röntgenuntersuchung (Cavernosonographie / -metrie, Arteriographie)

Weitere Hilfen: