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Die SchwellKörperAutoinjektionsTherapie (SKAT) gehört seit der Einführung moderner anderer Medikamente in Tablettenform nicht mehr zur Standard-Therapie. Für einige Patienten ist sie jedoch immer noch eine wichtige Therapiemöglichkeit, z.B. weil der Tabletten-Wirkstoff nicht angewendet werden darf oder nicht wirkt. Insbesondere bei Patienten mit Diabetes mellitus oder nach radikalen Prostata-Operationen kann dies der Fall sein. Auch bei der Diagnostik durch den Arzt spielt die (Test-)Injektion eine wichtige Rolle.
Dabei wird mit Hilfe einer speziellen Vorrichtung ein Medikament in den Penis gespritzt. Diese Substanz verteilt sich im Schwellkörpergewebe und bewirkt dort durch Erschlaffung der glatten Muskulatur einen vermehrten Bluteinstrom und schließlich eine Erektion. Die Wirkung tritt 5 bis 10 Minuten nach der Spritze ein, vergeht relativ schnell und ist unabhängig von sexueller Stimulation.
Literaturquellen:
- Virag R: Intracavernous injection of papaverine for erectile failure.
Lancet 1982; 2: 938

