
Thrombozytenaggregationshemmer tragen dazu bei, dass die Thrombozyten nicht miteinander verklumpen und ein Blutgerinnsel bilden, das die Arterie verstopfen kann. Da man Thrombozyten nicht fühlen kann, kann man auch nicht merken, ob die Thrombozytenaggregationshemmer wirken. Aber nur, weil man nichts spürt, heißt das nicht, dass die Thrombozytenaggregationshemmer nicht wirken. Man kann sein Herz durch die Einnahme von Thrombozytenaggregationshemmern vor einem weiteren Infarkt schützen, auch wenn man davon nichts bemerkt.
Wie können Thrombozytenaggregationshemmer künftige Herzprobleme verhindern?
Wenn ein Stent eingesetzt wurde, tragen die Thrombozytenaggregationshemmer dazu bei, die Bildung eines Blutgerinnsels und damit eine Verstopfung im Stent zu verhindern. Zwar kommt eine solche Verstopfung des Stents sehr selten vor, sie kann aber schwerwiegende Folgen haben.
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Ein eingesetzter Stent drückt die Ablagerungen, die das Gefäß verstopfen, an die Wand der Arterie, macht dadurch das Gefäß wieder durchgängig und stellt den Blutfluss zum Herzen wieder her.
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Auch wenn es selten vorkommt, ist es dennoch möglich, dass sich in dem Stent selbst ein Blutgerinnsel bildet. Das kann schwerwiegende Folgen haben. Ihre Thrombozytenaggregationshemmer helfen, die Bildung eines Blutgerinnsels im Stent zu verhindern.
Außerdem tragen Thrombozytenaggregationshemmer dazu bei, die Verklumpung der Thrombozyten auch in anderen Herzgefäßen zu verhindern und nicht nur in der Arterie, die während des Herzinfarktes verstopft war.
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Es gibt vielleicht noch in weiteren Gefäßen Ablagerungen bzw. Plaques, die aufbrechen und zur Bildung eines neuen Blutgerinnsels in einem anderen Bereich des Herzens führen können.



