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bösartiger Tumor, der aus Drüsengewebe entsteht.
Lungenbläschen, in ihnen findet der Gasaustausch statt.
Gruppe von organischen Kohlenwasserstoffen, die meist als Produkt der unvollständigen Verbrennung organischer Materialien entstehen, wie z.B. Tabak, Kraftstoffe, Treibstoff und Kohle. Sie breiten sich in der Atmosphäre mit der Luft aus und lagern sich an Flugstäube und Rußpartikel an.
Halbmetall, ein Spurenelement, das überall in der Umwelt und auch in Lebewesen vorkommt. Das elementare Arsen ist nur wenig giftig. Giftig sind die Arsen-Sauerstoff-Verbindungen, wie z.B. Arsen-III-oxid (Arsenik).
natürlich vorkommende Gesteinsfaser, die an sich nicht giftig ist. Ein großes Risiko entsteht jedoch, wenn der Faserstaub eingeatmet wird. Im Wesentlichen werden drei Krankheiten auf die Wirkung von Asbest zurückgeführt: Asbestose, Lungenkrebs und Brust- und Bauchfellkrebs (Mesotheliom). Sind sie durch Einwirkung von Asbest am Arbeitsplatz entstanden, werden sie als Berufskrankheiten anerkannt.
medizinische Trinknahrung, die den Körper in konzentrierter Form mit Energie, Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt. Sie wird meist bei chronischen Erkrankungen eingesetzt. Die Zubereitungen für Krebspatienten beinhalten eine hohe Menge an Kalorien und Aminosäuren, um den Körper optimal zu versorgen und dem Verlust von Gewicht und Muskelmasse entgegen zu wirken.
| B | <A - nach oben - C> |
operative Entfernung von zwei Lungenlappen.
Entnahme und Untersuchung von Gewebe aus einem lebenden Organismus, anhand derer der feingewebliche Aufbau näher bestimmt werden kann, ermöglicht auch die Unterscheidung zwischen gut- und bösartigen Tumoren.
bösartige Geschwulst in der Lunge, Begriff wird meist synonym verwendet für Lungenkarzinom (Lungenkrebs)
Teil der Atemwege, Verzweigung der Luftröhre im Brustkorb, über die die Atemluft zu den Lungenbläschen (Alveolen) transportiert wird. Die Bronchien fangen mit den auf der Schleimhaut befindlichen Flimmerhärchen auch Fremdkörper und Krankheitserreger ab.
Pl. Bronchiolen: kleinste Verzweigungen der Bronchien
optisches Instrument, mit dem eine Bronchoskopie durchgeführt wird. Es wird über Mund oder Nase in die Luftröhre und die Bronchien vorgeschoben und erlaubt eine Beurteilung des verdächtigen Bereichs. Meist wird ein flexibles Bronchoskop eingesetzt, das für den Patienten eine schonendere Untersuchung ermöglicht als das starre Gerät. Während der Untersuchung lassen sich damit auch Zellen oder Gewebe entnehmen (Biopsie). Das Bronchoskop kann auch für therapeutische Eingriffe genutzt werden, z.B. zur Entfernung von Fremdkörpern.
Ausspiegelung der Bronchien, Methode zur Diagnostik von Lungentumoren, siehe auch Bronchoskop
| C | <B - nach oben - H> |
ermöglicht die zweidimensionale Darstellung von Organen, dient zur verfeinernden Diagnostik, wie weit sich der Tumor ausgebreitet hat, ob Lymphknoten befallen sind und ob sich Metastasen in anderen Körperregionen gebildet haben.
| H | <C - nach oben - I> |
bedeutet die Untersuchung des Feinaufbaus biologischer Gewebe unter dem Mikroskop, erlaubt die Beurteilung, ob ein gutartiger oder bösartiger Tumor vorliegt. Zunehmend ermöglicht sie auch Voraussagen darüber, wie gut eine bestimmte Therapie anschlagen wird.
| I | <H - nach oben - K> |
Einatmung von Dämpfen oder Stoffgemischen
| K | <I - nach oben - L> |
Krebsgeschwulst, Tumor
| L | <K - nach oben - M> |
operative Entfernung eines Lungenlappens
auch Trachea, Verbindung zwischen den äußeren (Nasen- und Rachenraum) und inneren Atmungsorganen (Lunge, Bronchien)
die zwei Hauptbereiche der Lunge.
auch Lungenwurzel oder Lungenpforte genannt, hier treten Blutgefäße, Bronchialäste und -nerven in die Lunge ein
Lungenkrebs, Lungentumor, Bronchialkarzinom
Untereinheit der beiden Lungenflügel, der rechte Lungenflügel hat drei Lappen, der linke wegen seiner durch das Herz eingeschränkten Größe nur zwei
siehe Lungenhilus
wichtiger Bestandteil der Lymphwege und damit des Immunsystems, sie filtern das Gewebswasser (Lymphe) einer bestimmten Körperregion.
| M | <L - nach oben - N> |
auch Kernspintomographie, bildgebendes Untersuchungsverfahren ohne Strahlenbelastung zur Darstellung von Struktur und Funktion von Geweben und Organen
mittlerer Teil der Brusthöhle, Raum zwischen den beiden Lungenflügeln bzw. zwischen Brustbein und Wirbelsäule.
Tochtergeschwülste, die sich fernab vom ursprünglichen Tumor in anderen Organen oder Körperteilen bilden. Sie entstehen durch Krebszellen, welche über Blut- und Lymphbahnen verschleppt werden.
| N | <M - nach oben - P> |
nicht von Schleimhautdeckzellen ausgehende Tumoren, dazu zählen Adeno- und großzellige Karzinome
Nickel wird als Überzug von Metallen oder als Legierung verwendet. Es befindet sich unter anderem in Wasserhähnen und gelangt so ins Trinkwasser und den Boden. Eine hohe Konzentration von Nickel kann Allergien hervorrufen oder bei intensivem Kontakt krebsfördernd sein. Nickel ist auch Bestandteil von Zigaretten.
| P | <N - nach oben - R> |
Karzinom, das Formationen aufweist, die an die Zellschuppen der Haut erinnern.
Lungenfell, Brustfell, sie ist eine dünne Schleimhaut über der Lunge bzw. dem Brustkorb.
operative Entfernung eines kompletten Lungenflügels
Bildgebendes Verfahren der Nuklearmedizin, mit dem Stoffwechselprozesse in ihrer räumlichen Verteilung sichtbar gemacht werden können. Es dient zur Bestimmung des Tumorstadiums, der Entdeckung von Fernmetastasen, zum Nachweis von Rezidiven und zur näheren diagnostischen Bestimmung verdächtiger Bezirke.
ursprüngliche bösartige Geschwulst, von der Metastasen ausgehen können.
Voraussage über den Krankheitsverlauf aufgrund des erhobenen Befunds
| R | <P - nach oben - S> |
radioaktive Stoffe, die Strahlen aussenden. Sie werden in der Nuklearmedizin zur Diagnostik (z.B. Szintigraphie, PET) und Therapie (z.B. Radionuklidtherapie zur Behandlung von Schmerzen durch Knochenmetastasen) von Erkrankungen eingesetzt.
siehe Strahlenbehandlung
ein natürlich vorkommendes Edelgas. Es kommt z.B. im Boden, in Baumaterialien oder in Bergwerken vor. Etwa sieben Prozent der Lungenkrebserkrankungen werden darauf zurückgeführt.
Rückfall, z.B. bei Wiederauftreten des Tumors oder durch neu entstandene Metastasen
| S | <R - nach oben - T> |
Weiterentwicklung der Computertomografie, ermöglicht eine dreidimensionale Darstellung von größeren Körperabschnitten.
Auswurf; Gesamtheit der Sekrete der Luftwege
Feststellung und Zuordnung der Erkrankung zu einem Krankheitsstadium. Bei bösartigen Tumoren wird die Ausbreitung innerhalb des Entstehungsorgans in die Nachbarorgane und in andere Organe festgelegt, wobei die Größe des ursprünglichen Tumors (Primärtumor), die Zahl der befallenen Lymphknoten und die Metastasen formelhaft erfasst werden (siehe TNM-Klassifikation).
auch Radiotherapie; Anwendung energiereicher Strahlen zur Behandlung von Krankheiten, eine wichtige Säule der Krebstherapie. Eine Bestrahlung kann von innen oder von außen erfolgen. Die Strahlendosis ist wesentlich höher als bei einer Röntgenaufnahme. Mit modernen Verfahren ist es möglich, das umliegende gesunde Gewebe weitgehend zu schonen.
Untersuchung und Darstellung innerer Organe mit Hilfe von radioaktiv markierten Substanzen (Radionuklide), die zuvor in die Vene injiziert werden. Mit einer speziellen Kamera können Bereiche mit einer stärkeren Anreicherung erfasst und in ein Bild umgewandelt werden. Die Szintigraphie wird z.B. zur Diagnostik krankhafter Veränderungen des Skeletts der Lunge durchgeführt.
| T | <S - nach oben - U> |
Brustraum
Bildung eines Blutgerinnsels in Gefäßen. Venöse Thrombosen sind wesentlich häufiger als arterielle. Sie treten bevorzugt in den Beinen auf.
Einteilung bösartiger Tumoren nach ihrer Größe und Ausbreitung. T steht für die Größe des Tumors, N für die Zahl der befallenen Lymphknoten und M für die Zahl und Lokalisation von Fernmetastasen in anderen Organen. Daraus ergibt sich eine Formel, die eine genaue Zuordnung zu einem bestimmten Erkrankungsstadium ermöglicht.
siehe Luftröhre
unkontrolliert wachsende Zellwucherungen, diese können gut- (benigne) oder bösartig (maligne) sein.
Stoffe, deren erhöhte Konzentration im Blut auf einen bösartigen Tumor hinweisen kann. Da sie keine eindeutige Aussage erlauben, eignen sie sich eher für die Verlaufskontrollen einer Krebserkrankung als zur Suche nach einem Tumor.
Gruppe neuer Medikamente, die auch als zielgerichtete Therapien bezeichnet werden. Sie unterbrechen im Inneren der Tumorzelle die Weiterleitung wichtiger Signale und bremsen damit das Tumorwachstum.
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Diagnosemethode, bei der Ultraschallwellen durch die Haut in den Körper eingestrahlt werden, so dass sie an Gewebs- und Organgrenzen zurückgeworfen werden. Ein Empfänger nimmt die zurückgeworfenen Schallwellen auf und wandelt sie mit Hilfe eines Computers in entsprechende Bilder um. Man kann mit dieser Methode die Aktionen beweglicher Organe (Herz oder Darm) verfolgen. Eine Strahlenbelastung tritt nicht auf; die Untersuchung
kann bei Bedarf wiederholt werden.
| Z | <U - nach oben |
neuer Ansatz in der Krebstherapie. Die Medikamente greifen auf molekularbiologischer Ebene „zielgerichtet“ in die Regulationsmechanismen von Tumorzellen ein und unterbinden damit das Wachstum. Man unterscheidet Antikörper und Tyrosinkinase-Inhibitoren.
Zellbiologie, in der Zytodiagnostik werden durch Abstrich, Biopsie oder Punktion gewonnene Zellen auf Eigenschaften untersucht, die auf eine Erkrankung hinweisen.
Medikamente, die das Zellwachstum hemmen und in der Chemotherapie eingesetzt werden. Zytostatika richten sich vor allem gegen Zellen, die sich schnell teilen, eine typische Eigenschaft von Tumorzellen.
