
Ein extremer Verlust an Knochenmasse, wie er bei der Osteoporose in den späteren Lebensjahren stattfindet, muss nicht einfach hingenommen werden, da eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Therapie der Osteoporose besteht aus drei Säulen: die Einnahme von Medikamenten gegen Osteoporose, ausreichende Versorgung mit Calcium und Vitamin D-reiche Ernährung und viel Bewegung.
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Medikamentöse Therapie der Osteoporose
Jede spezielle Osteoporose-Therapie sollte von einer ausreichenden Versorgung mit Calcium und Vitamin D begleitet werden, u.U. auch in Form einer Basismedikation.
Diese Wirkstoffklassen stehen zur Verfügung, über die Sie Ihr Hausarzt/Facharzt sicherlich gerne informieren wird:
1. Antiresorptive Wirkstoffe
Stoffe, die in erster Linie die Aktivität der Knochenabbau-Zellen vermindern, sind z.B.
- Bisphosphonate
- Selektive Ö(E)strogen Rezeptor Modulatoren (SERM)
- Denosumab
2. Osteoanabole Wirkstoffe
Stoffe, die in erster Linie die Knochenaufbau-Zellen stimulieren und dadurch neues Knochengewebe aufbauen, sind z.B.
- Parathormon, bzw. Parathormon-Fragment
- DVO Leitlinie Osteoporose – Prophylaxe, Diagnostik und Therapie 2006; online unter www.dv-osteologie.de

