
Für die Osteoporose typisch sind Brüche der Wirbelkörper, des Oberschenkelhalses sowie des Unterarmes nahe am Handgelenk.
Osteoporotische Knochenbrüche (Frakturen) können in Situationen auftreten, bei denen ein gesunder Knochen nicht brechen würde: ein Fall aus dem Stand, eine Abstützreaktion am Treppengeländer, beim Niesen etc. Einfache Bewegungen, z.B. wenn Sie die Einkaufstasche heben oder Ihr Enkelkind auf die Arme nehmen, können schon zu einer Fraktur führen. Wenn Sie bereits eine Fraktur gehabt haben, ist Ihr Risiko, eine weitere Fraktur zu erleiden, sogar noch größer.
Bei Patienten mit Osteoporose und Wirbelkörperbrüchen kann es zu Verformungen der Wirbelsäule kommen, die zum so genannten Witwenbuckel führen. Die Verformung der Wirbelsäule kann dann unter Umständen die Atmungsfunktion einschränken und auch zu schmerzhaften und problematischen Verlagerungen der inneren Organe führen.
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gesunde Frau |
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Patientin mit Osteoporose |
- Seibel M., Metabolische Osteopathien, Stuttgart 1997; 40-45


