
Aorta – Blutgefäß, das Blut aus der linken Herzkammer in den großen Blutkreislauf weiterleitet
Arterie - auch Schlagader oder Pulsader genannt; Blutgefäß, das Blut vom Herzen wegführt: Pulmonalarterie
Assoziierte Pulmonale Hypertonie - tritt in Kombination mit anderen Erkrankungen, wie zum Beispiel Bindegewebserkrankungen (Kollagenosen), angeborenen Herzerkrankungen und –fehlern oder HIV auf
Blutdruck/Blutdruckmessung – Druckwelle, die das Herz erzeugt, wenn es sich zusammenzieht und Blut in die Hauptschlagader (Aorta) pumpt; dieser Wert wird bei der Blutdruckmessung mit der größeren, erstgenannten Zahl erfasst; die zweite Zahl gibt an, bis zu welchem Wert der Druck bei der anschließenden Herzfüllphase wieder abfällt
Blutgefäße – auch Adern; röhrenförmige Gefäße, durch die Blut transportiert wird; alle Blutgefäße zusammen ergeben den Blutkreislauf
Blutkreislauf – Strömungssystem des Blutes, das vom Herzen aus jede einzelne Zelle des Körpers über ein Netz aus Arterien und Venen erreicht; siehe auch Körper- und Lungenkreislauf
Herz – muskuläres Hohlorgan, das durch rhythmisches Zusammenziehen (Herzauswurfphase) und Ausdehnen (Herzfüllungsphase) Blut durch den Körperkreislauf pumpt
Herzstolpern – medizinisch auch Herzrhythmusstörungen oder Extrasystolen, das eigene Herzschlagen wird als unregelmäßig empfunden, z.b. Aussetzer oder schnelleres Schlagen als gewöhnlich; Herzstolpern kann ein Symptom einer zugrunde liegenden Erkrankung sein
Hypertonie – ist in der Medizin ein erhöhter Druckzustand, beispielsweise in den Blutgefäßen (Bluthochdruck), bei erhöhtem Hirndruck oder wie bei der Pulmonalen Hypertonie (PH) im -> Lungenkreislauf
Hypoxie – bezeichnet in der Medizin den Sauerstoffmangel im Gewebe des Körpers; dieser kann verschiedene Ursachen haben; zu den Symptomen gehören beispielsweise Luftnot, Ohnmacht oder eine graue/bläuliche Hautfarbe
Kapillaren – vom lateinischen Begriff Capillus für Haar abgeleitet; sind die kleinsten Blutgefäße im Körper; sie ermöglichen den Austausch von Stoffen zwischen Blut und umliegenden Gewebe und kommen beispielsweise in der Lunge vor: Lungenkapillaren
Kardiologe – Spezialist für Erkrankungen des Herzens
Kohlendioxid – auch Kohlenstoffdioxid; chemische Verbindung von Kohlenstoff und Sauerstoff; fällt neben Wasser als „Endprodukt“ der Atmung an und wird durch Ausatmen aus dem Körper ausgeschieden
Körperkreislauf – auch großer Kreislauf; Blutkreislauf, der unter anderem für die Beförderung von Sauerstoff und Nährstoffen vom Herzen zu anderen Körperregionen zuständig ist und mit dem Lungenkreislauf verbunden ist
Luftnot – auch Atemnot oder Dyspnoe; erschwerte Atemtätigkeit, die viele verschiedene Ursachen haben kann
Lunge – Körperorgan zur Atmung; besitzt keine eigenen Muskeln, sondern wird über die Zwerchfell- und Rippenmuskulatur bewegt
Lungenkapillaren – Kapillaren, die in der Lunge auf den sogenannten Lungenbläschen sitzen; sie ermöglichen den Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid; zur extensiven Neubildung von Lungenkapillaren siehe PCH
Lungenkreislauf – auch kleiner Kreislauf genannt; er wird von der rechten Herzhälfte angetrieben; hier findet der Gasaustausch statt
mmHG – Millimeter-Quecksilbersäule (mmHG); auch Torr genannt; Einheit, mit der in der Medizin der Druck von Körperflüssigkeiten, insbesondere der Blutdruck, gemessen wird
PAH – Pulmonale arterielle Hypertonie; umgangssprachlich auch als Lungenhochdruck bezeichnet
PCH – Pulmonale kapilläre Hämangiomatosis; Pulmonale Arterielle Hypertonie aufgrund der extensiven Neubildung von Lungenkapillaren; Unterklasse der PAH
PH – Sammelbegriff für alle Klassen der Pulmonalen Hypertonie, siehe auch Hypertonie
Pneumologe – Spezialist für Erkrankungen der Atemorgane
Pulmonalarterie – entspringt aus der rechten Herzkammer und führt in zwei Zweigen das sauerstoffarme Blut zu beiden Lungenflügeln
Sauerstoff – chemisches Element, das Menschen, fast alle Tiere und die meisten Pflanzen zum Leben benötigen; kann durch Atmung aus der Luft oder wie beim Fisch über das Wasser aufgenommen werden
Sechs-Minuten-Gehtest – Messinstrument, bei dem die in sechs Minuten in raschem Gehen zurückgelegte Wegstrecke ermittelt wird; dient zusammen mit anderen Untersuchungen zur Prognose der Erkrankung und ihres Schweregrades sowie der Therapiekontrolle
Stoffwechsel – Aufnahme, Beförderung und Umwandlung von chemischen Stoffen in einem Organismus, um dessen Erhalt zu sichern; beispielsweise dient der Atemstoffwechsel unter anderem der Aufnahme des lebenswichtigen Sauerstoffs
Symptom – in der Medizin ein Zeichen, das auf eine Erkrankung hinweisen kann, beispielsweise Luftnot
Thromboembolien – Verschluss von Blutgefäßen durch Blutgerinnsel (Thromben); diese können über den Blutkreislauf weitertransportiert werden und beispielsweise die Gefäße im Lungenkreislauf verschließen (Lungenembolie)
Venen – Blutgefäße, die Blut zum Herzen führen, also in entgegengesetzter Richtung zu den Arterien
