
Obwohl auch beim Lungenkarzinom eine frühzeitige Erkennung die Behandlungsmöglichkeiten und die Heilungschancen deutlich verbessert, gibt es bisher keine für die breite Anwendung geeignete Früherkennungsuntersuchung. Regelmäßiges Röntgen, aber auch einfache Untersuchungen von abgehustetem Bronchialsekret (Sputum) waren bisher nicht zuverlässig genug. Zum anderen gibt es bisher keinen Beweis, dass eine solche Reihenuntersuchung die Sterblichkeit bezogen auf die Gesamtbevölkerung tatsächlich verringert.
| Seit einiger Zeit werden jedoch neue Methoden erprobt, so etwa die Spiral-Computertomographie mit niedriger Strahlendosis oder die Untersuchung von Sputum mit molekularbiologischen Verfahren. Falls sie sich bewähren, könnten sie vor allem bei Rauchern mit ihrem hohen Erkrankungsrisiko in Frage kommen. Derzeit bleibt nur die Vorbeugung, also die Vermeidung der bekannten Risikofaktoren. Weiterführende Informationen zum Thema Lungenkrebs finden Sie in der aktuellen Broschüre Betroffen? - Lungenkrebs. Informationen für Patienten und ihre Angehörigen. |
Weiterführende Literaturhinweise:
Weiterführende Literaturhinweise:
- J. Preiß, W. Dornoff, F.-G. Hagmann, A. Schmieder (Hrsg.): Taschenbuch Onkologie. Interdisziplinäre Empfehlungen zur Therapie 2008/09. 14. Auflage. Zuckschwerdt, Germering/München, 2008.
- Lungenkrebs - ein Ratgeber für Betroffene, Angehörige und Interessierte. Heft 10 aus der Blauen Reihe der Deutschen Krebshilfe, 7/2008.
- Delbrück, H.: Lungenkrebs. Rat und Hilfe für Betroffene und Angehörige, 4. überarbeitete Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2007.
- Aulitzky, W.: Handbuch Krebs: Alles zur Vorsorge, Diagnose, Therapiemöglichkeiten und Heilungschancen. Süd-West-Verlag, München 2007.


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