
Emotionaler Rückhalt hilft betroffenen Frauen
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Jedes Jahr steht am 8. März, dem Weltfrauentag, die Lebenssituation von Frauen im Fokus der Öffentlichkeit. Dennoch fällt es vielen Frauen schwer, im ganz privaten Umfeld auf sich aufmerksam zu machen. Besonders Themen wie Belastungsinkontinenz sind immer noch mit einer großen Sprachlosigkeit verbunden. Häufig dauert es sehr lange, bis die betroffenen Frauen bereit sind, sich ihrem Arzt zu offenbaren und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sogar dem Partner gegenüber kann es schwer fallen, über die Krankheit zu sprechen. Immer wieder ziehen sich Patientinnen deshalb zurück und lassen kaum noch körperliche Nähe zu. Dank moderner medizinischer Behandlungsmöglichkeiten ist es heute aber möglich, ein selbstbestimmtes und aktives Leben trotz Belastungsinkontinenz zu führen. Wie Beckenbodenübungen eine Behandlung mit Medikamenten unterstützen und welche Bedeutung kurze Auszeiten vom Alltag haben können, erfahren Interessierte auf www.Kompetenz-In-Kontinenz.de.
Mit der Freundin spontan zum Sportkurs oder endlich wieder einmal mit dem Partner tanzen gehen? Für viele Frauen scheint das undenkbar. Wenn – wie bei einer Belastungsinkontinenz – schon kleine Bewegungen wie Husten, Lachen oder Niesen zu ungewolltem Harnverlust führen, ziehen sich die Frauen oft von ihrem privaten Umfeld zurück und geben liebgewonnene Aktivitäten auf. Das Gefühl, unattraktiv zu sein und die Angst vor Flecken auf der Kleidung oder unangenehmem Geruch sind dann stärker als die Hoffnung, auf Verständnis zu stoßen.
Unterstützung durch den Partner kann helfen
Dabei können eine stabile Partnerschaft und emotionaler Rückhalt von Freunden hilfreich beim Umgang mit Harninkontinenz sein. Spricht die Frau offen über ihre Beschwerden und Ängste, kann der Partner besser verstehen, weshalb die Partnerin weniger Nähe zulässt. Und im Gespräch mit Freundinnen fällt vielleicht auf, dass man nicht als einzige unter den Symptomen leidet. Denn in Deutschland ist durchschnittlich mehr als jede dritte Frau von Harninkontinenz betroffen.
Frauen mit Belastungsinkontinenz können auf vielfältige Art und Weise unterstützt werden: Liebevolle Gesten, wie ein Strauß Blumen, zeigen, dass die Partnerin so wie sie ist, geliebt wird. Entlastungen im Alltag ermöglichen, sich einfach wieder einmal ganz auf sich selbst zu konzentrieren. Wer seiner Partnerin zum Beispiel hin und wieder das Kochen abnimmt, schenkt ihr nicht nur Zeit für sich, sondern schafft mit einem gemütlichen Abendessen vielleicht genau die richtige Atmosphäre, um offen über Ängste und Sorgen zu sprechen.
Arztbesuch fördert Verständnis
Auch ein gemeinsamer Arztbesuch kann beiden Seiten helfen, einander besser zu verstehen. Schnell wird dann klar, dass Belastungsinkontinenz keine Alterserscheinung ist, die man akzeptieren muss. Ganz im Gegenteil sind häufig sogar jüngere Frauen betroffen – etwa nach der Geburt eines Kindes. Zudem kann der Arzt wirksame Therapieoptionen wählen, die auf die individuellen Bedürfnisse der Patientin abgestimmt sind. Medikamente können beispielsweise in Verbindung mit einem physiotherapeutisch angeleiteten Beckenbodentraining helfen, die Symptome zu reduzieren. Wer die Übungen einmal gelernt hat, kann sie anschließend einfach in gewohnter Umgebung fortführen und so weiteren Beschwerden vorbeugen.
Hilfestellungen und Motivation für ein effektives Beckenbodentraining finden sich auf www.Kompetenz-In-Kontinenz.de. Die neugestaltete Homepage gibt außerdem Tipps für eine aktive und bewusste Lebensweise. Sie unterstützt Frauen so bei der Auseinandersetzung mit den Ursachen und Symptomen von Belastungsinkontinenz.

