Sorgenfrei im Urlaub: Medikamente zuhause einkaufen

15. April 2011 - 

Der Urlaub ist eingereicht, die Flüge gebucht und die Vorbereitungen auf die schönsten zwei Wochen des Jahres beginnen! „Um die freie Zeit richtig zu genießen, sollten Urlauber auch immer rechtzeitig an eine Reiseapotheke denken“, rät Apotheker Stefan Frank aus Langenselbold. Neben Medikamenten, die regelmäßig eingenommen werden, gehören Arzneimittel gegen Kopfschmerzen oder Durchfall sowie Wundpflaster in die Tasche. Männer, die von Erektionsstörungen betroffen sind und ihr Liebesleben auch im Urlaub genießen möchten, sollten – in Absprache mit einem Arzt – auch an PDE 5-Hemmer denken. „Ich rate jedem die Tabletten vor der Abreise in einer Präsenz- oder in einer seriösen Internetapotheke zu kaufen und nicht auf vermeintliche Schnäppchen im Ausland reinzufallen“, so Frank. Nur dann können Männer sichergehen, dass sie ein wirksames und verträgliches Originalpräparat erhalten.

Die Vorfreude auf den Jahresurlaub in einem nahen oder fernen Land ist immer groß – man hat darauf hingearbeitet, hat dafür gespart und möchte am liebsten gleich los. Doch halt! Bevor es in den Urlaub geht, gilt es noch ein paar wichtige Vorbereitungen zu treffen: Ist der Ausweis oder Reisepass noch gültig? Werden für das Reiseziel bestimmte Impfungen empfohlen und enthält die Reiseapotheke alle nötigen Medikamente?

Sorgenfrei und entspannt in den Urlaub

„Wer frühzeitig mit der Zusammenstellung seiner Reiseapotheke beginnt, kann gut gerüstet in die Ferien starten“, weiß Stefan Frank. „Welche Arzneimittel in eine Reiseapotheke gehören, hängt zum Beispiel vom Urlaubsland ab und ob der Einzelne regelmäßig Medikamente einnimmt – hier stehen Arzt und Apotheker gerne beratend zur Seite.“ Auch Männer mit Erektionsstörungen sollten rechtzeitig mit den Vorbereitungen beginnen, wenn sie im Urlaub auf die Liebe nicht verzichten möchten. Der Besuch bei einem Hausarzt oder Urologen ist dabei der erste Schritt. Nach eingehender Untersuchung stellt der Arzt meist ein Rezept für einen PDE 5-Hemmer aus. In Deutschland können Arzt und Patient aus drei Therapiekonzepten die Option auswählen, die den persönlichen Ansprüchen des Betroffenen an das Liebesleben gerecht wird: Wer die Zweisamkeit unabhängig von der Tabletteneinnahme fast wie früher genießen möchte, für den eignet sich die einmal tägliche Therapie mit einem länger wirksamen PDE 5-Hemmer in niedrigerer Dosierung. Wer die Tabletten nur bei Bedarf einnehmen, aber dennoch Zeit haben möchte, den richtigen Moment für die Liebe zu wählen, der kann auf die Therapie mit einem länger wirksamen PDE 5-Hemmer zurückgreifen. Die Bedarfstherapie mit den kürzer wirksamen Substanzen stellt für Männer mit planbarer Sexualität eine Option dar. „Das ausgestellte Rezept sollten Männer dann unbedingt noch in Deutschland in einer örtlichen oder in einer seriösen Internet-Apotheke einlösen“, empfiehlt Frank. Bestellt ein Patient verschreibungspflichtige Medikamente wie PDE 5-Hemmer im Internet, muss die Online-Apotheke immer die Vorlage des Rezeptes fordern. Bei welchem Versandhandel Verbraucher ihre Medikamente mit ruhigem Gewissen bestellen können, erfahren sie im Versandapothekenregister des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI).

Vermeintliche Schnäppchen können Gesundheit gefährden

„Ich rate jedoch jedem davon ab, Medikamente im Urlaubsland – erst recht außerhalb einer Apotheke – zu kaufen“, mahnt Stefan Frank. „Die Gefahr auf gefälschte Arzneimittel reinzufallen ist besonders auf Wochenmärkten oder bei fliegenden Händlern groß.“ Besonders häufig haben es die Kriminellen zum Beispiel auf das Nachahmen von Medikamenten gegen Erektionsstörungen, wie PDE 5-Hemmer, abgesehen. Wer eine solche Fälschung einnimmt, setzt seine Gesundheit oder sogar sein Leben aufs Spiel. Untersuchungen zeigen, dass die gefälschten PDE 5-Hemmer keine oder bis zum Doppelten der zugelassenen Dosis enthalten oder auch mit gesundheitsgefährdenden Stoffen, wie Industrielacken und Druckerfarben, versetzt sein können. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO ist der Handel mit Arzneimittelfälschungen ein weltweites Problem, wobei Entwicklungsländer stärker betroffen sind. Doch auch die Menge gefälschter Medikamente, die nach Deutschland gelangen, steigt stetig: Fünf Millionen Tabletten stellte das Zollkriminalamt Köln 2010 sicher – zehnmal mehr als im Jahr 2005. Um Verbraucher vor den Gefahren durch Fälschungen zu schützen, versehen Hersteller ihre Originalpräparate mit verschiedenen Sicherheitsmerkmalen, beispielsweise ein Hologramm auf der Verpackung.

Wer bei Erektionsstörungen also noch vor der Abreise die Medikamente in einer Apotheke einkauft, kann dank wirksamer und verträglicher Originalpräparate sein Liebesleben auch im Urlaub entspannt genießen.

Mit dem Kriminalkommissar unterwegs: www.helden-der-liebe.de

Um auf die Gefahren von gefälschten Medikamenten aufmerksam zu machen, hat Lilly Deutschland auf der Website www.helden-der-liebe.de ein besonderes Programm entwickelt: Gemeinsam mit Kommissar Hansen und Prof. Dr. Schmidt löst der Besucher der Website einen Kriminalfall zum Thema Arzneimittelfälschungen. Dabei erfährt er, was er beim Kauf von Medikamenten beachten sollte, um sich vor Fälschungen zu schützen. Die Tipps können am Ende der Fortbildung auch heruntergeladen und ausgedruckt werden.