Drei Therapiekonzepte bei Erektionsstörungen

Bad Homburg, 27. Januar 2011 - 

„Mit 66 Jahren da fängt das Leben an…“ sang Udo Jürgens bereits Mitte der 1970er und brachte es damit auf den Punkt: Best Ager und Senioren sind vielseitig interessiert und genießen das Leben. Wie der Deutsche Alterssurvey des Bundesfamilienministeriums zeigt, gestalten Menschen über 40 Jahren auch zunehmend ihre Lebensformen vielfältiger: Sie sind häufiger Single, leben unverheiratet zusammen und finden nach Trennungen oft wieder neue Partner. Auch eine aktive Sexualität spielt für viele Best Ager und Senioren eine wichtige Rolle. Doch manche Männer können dies nicht mehr so genießen wie früher: Sie leiden an Erektionsstörungen. Ein erster wichtiger Schritt ist dann der Besuch beim Urologen oder Hausarzt. Gemeinsam mit dem Arzt können Betroffene heute aus drei Therapiekonzepten mit PDE 5-Hemmern das auf ihre Bedürfnisse abgestimmte auswählen: Die einmal tägliche Einnahme einer Tablette in niedrigerer Dosierung eines Wirkstoffes ermöglicht ein spontanes Liebesleben nahezu wie früher. Ist die eigene Sexualität etwas planbarer, kann die Einnahme einer kürzer oder einer länger wirksamen Tablette nach Bedarf eine gute Alternative sein.

Best Ager – das sind die heutigen Generationen der Frauen und Männer ab 40 Jahren. Sie haben die Familienplanung meist abgeschlossen, im Beruf einiges erreicht und genießen nun die zweite Lebenshälfte in vollen Zügen. Im Vergleich zu ihren Altersgenossen noch vor 20 Jahren gestalten Best Ager und Senioren ihren Alltag wesentlich aktiver. Auch das Liebesglück ist nicht mehr so stark vom Alter abhängig: Immer mehr Menschen über 40 Jahren finden nach einer Trennung wieder einen Partner.

Aktiv in der Liebe – trotz Erektionsstörungen

Eine neue Liebe beflügelt meist nicht nur das Leben, sondern auch die Sexualität. Doch bereits jeder fünfte Mann über 40 Jahren leidet im Laufe seines Lebens unter Erektionsstörungen und kann diese Verliebtheit nicht so auskosten, wie er es sich wünscht. Ursachen können neben Stress auch Krankheiten sein, die sich auf die Blutgefäße, und damit auch auf die sehr feinen Penisgefäße, auswirken. Hierzu zählen beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Bluthochdruck. Den meisten betroffenen Männern kann mit modernen Medikamenten, den so genannten PDE 5-Hemmern, gut geholfen werden – sie müssen nur den Schritt zum Arzt wagen.

Vielfalt in der Behandlung der Erektionsstörungen

PDE 5-Hemmer haben sich seit ihrer Entwicklung als wichtigste Therapieoption bei Erektionsproblemen etabliert – unter anderem, weil sie als Tablette erhältlich und daher einfach anzuwenden sind. Ihr Name leitet sich aus ihrer Wirkweise ab: Sie hemmen das Enzym PDE 5 (Phosphodiesterase 5), das die Erektion abbauen würde. Dadurch fördern sie den Bluteinstrom in die Schwellkörper des Penis und ermöglichen so eine Erektion. In Deutschland können Ärzte heute drei verschiedene PDE 5-Hemmer verschreiben. Sie sind alle vergleichbar wirksam und verträglich, unterscheiden sich jedoch in ihrer Wirkdauer. Die Substanz mit der längeren Wirkdauer ist seit einiger Zeit auch in niedrigerer Dosierung zur einmal täglichen Einnahme erhältlich.

Therapie passt sich dem Leben an

Die Entwicklung der einmal täglichen Therapie hat dazu beigetragen, dass Männern mit Erektionsstörungen heute drei Therapiekonzepte zur Verfügung stehen, aus denen sie gemeinsam mit ihrem Arzt das passende auswählen können: Für frisch oder dauerhaft Verliebte, die ihre Sexualität mehrmals pro Woche und unabhängig von der Tabletteneinnahme genießen möchten, kann die einmal tägliche Therapie eine gute Wahl sein. Dazu sollte der Mann die Tablette täglich und möglichst immer zur selben Uhrzeit einnehmen. Spricht sein Körper auf die Substanz an und es baut sich innerhalb weniger Tage ein konstanter Wirkstoffspiegel im Blut auf, kann das Paar die Wirkung des PDE 5-Hemmers jederzeit abrufen und seine Sexualität nahezu wie früher auskosten. Für Betroffene, die seltener Geschlechtsverkehr haben, aber dennoch Wert auf ein entspanntes Liebesleben legen, empfiehlt sich die Bedarfstherapie mit dem länger wirksamen PDE 5-Hemmer. Das Paar hat nach der Einnahme der Tablette bis zu 36 Stunden Zeit, den richtigen Moment zu wählen. Wer sein Liebesleben genauer planen kann, dem steht mit der Bedarfstherapie mit den kürzer wirksamen Substanzen eine gute Option zur Verfügung.

Durch die drei Therapiekonzepte mit PDE 5-Hemmern können aktive Best Ager und Senioren mit Erektionsstörungen nicht nur in ihrem Liebesleben Freiheit und Flexibilität genießen, sondern auch bei der Wahl der passenden Therapie.