Bad Homburg,  6. Mai 2009 - 

Das Pharmaunternehmen Eli Lilly and Company verbuchte im ersten Quartal 2009 ein deutliches Ergebnisplus. Weltweit stieg der Umsatz im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres um fünf Prozent. Auch die Lilly Deutschland GmbH konnte auf ein erfolgreiches erstes Quartal zurückblicken: Der Umsatz erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 22 Prozent. Als relevante Wachstumsmotoren erwiesen sich die Wiedererlangung eines wichtigen Patents sowie die neueren ver­schreibungspflichtigen Medikamente. Erst kürzlich konnte das Unternehmen sein Produktportfolio um den Thrombozytenaggregationshemmer Prasugrel (Efient®) erweitern, der im Februar 2009 die Zulassung durch die europäische Kommission erhalten hat. Den Einsatz im Kampf gegen die multiresistente Tuberkulose setzt der Konzern weiter fort.

Das Pharmaunternehmen Eli Lilly hat seinen Nettogewinn im ersten Quartal 2009 um 23 Prozent auf 1,31 Milliarden US-Dollar erhöht. Zu dem Umsatzplus trugen insbesondere die neueren Produkte bei: So stieg der Gewinn für das Antidepressivum Cymbalta® um 17 Prozent auf 709,3, für das Insulin Humalog® um 11 Prozent auf 450,6 und für das Krebsmedikament Alimta® um 36 Prozent auf 358,8 Millionen US-Dollar. Neben den neueren Präparaten profitierte der Konzern zudem von der Übernahme der US-Biotechfirma ImClone Systems Inc., durch die das Unternehmen seine aktuelle Produktpalette im Bereich Onkologie um vielversprechende Wirksubstanzen erweitern konnte.

Auch in Deutschland liegt das Ergebnis im ersten Quartal 2009 klar über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Das Unternehmen erwirtschaftete einen Umsatz von 141,5 Millionen Euro und liegt damit 22 Prozent über dem ersten Quartal 2008. Verantwortlich für diesen Umsatzschub sind zum einen die Wiedererlangung des Patentschutzes für das atypische Neuroleptikum Olanzapin und zum anderen der Erfolg der neueren Präparate im Portfolio.

Prasugrel erweitert die Produktpalette

Im Februar 2009 hat der orale Thrombozytenaggregationshemmer Prasugrel (Efient®) die europäische Marktzulassung erhalten. Die von Lilly gemeinsam mit dem Unternehmen Daiichi Sankyo entwickelte Substanz ist zur Behandlung von Patienten mit akutem Koronarsyndrom indiziert, die sich einer perkutanen Koronarintervention unterziehen müssen. In den USA wird die Zulassung derzeit von der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA geprüft und noch für dieses Jahr erwartet.

Engagement gegen Tuberkulose

Als forschendes Pharmaunternehmen übernimmt Lilly auch gesellschaftliche Verantwortung und setzt sich für den Kampf gegen globale Pandemien ein. Da vor allem die multiresistente Tuberkulose (MDR-TB) eine wachsende Bedrohung darstellt, hat Lilly in Kooperation mit der WHO und anderen internationalen Partnern das Hilfsprogramm MDR-TB Partnership ins Leben gerufen. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, die Behandlungsmöglichkeiten in den besonders betroffenen Ländern zu verbessern, um insbesondere Neuerkrankungen und Todesfälle zu verhindern. „Seit dem Gründungsjahr 2003 konnten bereits einige wichtige Meilensteine im Kampf gegen diese heimtückische Krankheit erreicht werden“, erklärte Kimberly Lei, Geschäftsführerin der Lilly Deutschland GmbH, im Rahmen des Welttuberkulosetags am 24. März 2009. „Dennoch bleibt es ein herausfordernder Weg, den keine Organisation alleine gehen kann. Deshalb arbeitet Lilly weiterhin mit seinen Partnern Hand in Hand, um eine der bedrohlichsten Krankheiten weltweit zu besiegen.“


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