Seit Jahrzehnten Pionierleistungen bei der Entwicklung moderner Arzneimittel

Bad Homburg, 24. März 2010 - 

Heute feierten Mitarbeiter und Geschäftspartner der Lilly Deutschland GmbH das 50-jährige Bestehen des pharmazeutischen Unternehmens in der Deutschlandzentrale in Bad Homburg. Bereits seit 1960 setzt die Tochter von Eli Lilly and Company, einem der weltweit führenden Arzneimittelhersteller, auch in Deutschland auf Forschung und Innovation. Grußworte anlässlich des Jubiläums sprachen Kimberly Lein-Mathisen, Geschäftsführerin der Lilly Deutschland GmbH, und Jörg-Uwe Hahn, stellvertretender Ministerpräsident des Landes Hessen, sowie der Oberbürgermeister der Stadt Bad Homburg Michael Korwisi. Zudem nahm Dr. John Lechleiter, Vorstandsvorsitzender von Eli Lilly and Company, Indianapolis, mit einer Ansprache am Jubiläumsempfang teil.

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Die heutige Lilly Deutschland GmbH wurde zunächst unter dem Namen Eli Lilly GmbH im April 1960 von der amerikanischen Konzernmutter Eli Lilly and Company in Frankfurt gegründet. „Mit diesem Schritt in die ‚Mitte Europas‘ haben unsere Vorgänger vor 50 Jahren den Grundstein für eine unserer erfolgreichsten Töchter gelegt“, freute sich Lechleiter während des Empfangs. Und weiter: „Seit den 60er Jahren konnten wir in Zusammenarbeit mit unseren wichtigsten Partnern, den Ärzten, Kliniken und Krankenkassen, und dank der zahlreichen Innovationen unseres Unternehmens Millionen Patienten helfen. Wir sind stolz darauf, dass sich Lilly in Deutschland über einen so langen Zeitraum positiv entwickelt hat und trotz großer Herausforderungen und Umbrüche im Gesundheitswesen stetig gewachsen ist.“ Derzeit beschäftigt Lilly Deutschland an seinen Niederlassungen in Bad Homburg, Gießen und Norderfriedrichskoog über 1.000 Mitarbeiter. Diese erzielten im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 502 Millionen Euro. Zu den zentralen Therapiegebieten zählen Diabetes, Onkologie, Psychiatrie/Neurologie, Kardiologie und Intensivmedizin.

Neueste Entwicklungen

Seit 2006 konnte der hessische Standort durch umfangreiche Aus- und Neubauten weiter gestärkt werden: So ermöglichte die Erweiterung des europäischen Logistikzentrums in Gießen eine Optimierung von Qualität und Service des Arzneimittelversands. Darüber hinaus wurde mit dem Umzug der Zentrale für Verwaltung und Vertrieb in ein größeres und moderneres Unternehmensgebäude innerhalb von Bad Homburg eine schnellere und effektivere Kommunikation erreicht. In dem modernen Neubau sind nun alle Abteilungen gemeinsam untergebracht. „Wir freuen uns, dass ein solch innovatives und engagiertes Unternehmen in unserem Bundesland gleich an zwei Stätten verwurzelt ist“, gratulierte Hahn zum Jubiläum. „Es eröffnet unserer Region nachhaltige wirtschaftliche Perspektiven und setzt immer wieder neue Impulse“, ergänzte Oberbürgermeister Korwisi.

Innovative Arzneimittel zum Wohle der Patienten

Seit jeher steht bei Lilly der Patient im Mittelpunkt des Handels. „Unser Ziel war und ist es, Krankheiten zu heilen, Leiden zu lindern und die Lebensqualität von Patienten zu verbessern. Wir sehen es als Verpflichtung an, Verantwortung für das Wohlbefinden der Patienten zu übernehmen. Dabei behalten wir immer auch die Bedürfnisse des individuellen Patienten im Auge“, betonte die heutige Geschäftsführerin von Lilly Deutschland Lein-Mathisen. Bis heute arbeitet Eli Lilly stark forschungsorientiert und hat zahlreiche innovative Beiträge zum Fortschritt der Medizin geleistet. 2009 wurden rund 20 Prozent des Umsatzes weltweit in die Forschung und Entwicklung investiert. Über 60 Substanzen in der frühen und mittleren klinischen Entwicklung füllen die aktuelle Forschungspipeline des Unternehmens. Der Einsatz zeigt sich auch hierzulande: Bei der Durchführung klinischer Studien gehört Lilly Deutschland zu den führenden Lilly-Niederlassungen in Europa. Allein für 2010 plant das Unternehmen in Deutschland klinische Studien mit 25 Substanzen der Lilly Pipeline durchzuführen. Dabei werden an etwa 740 Studienzentren bis zu 12.000 Patienten eingebunden werden. Zum Wohle der Patienten setzt Lilly Deutschland in der aktuellen Diskussion um die Begrenzung der Ausgaben im Gesundheitssystem auch auf Direktverhandlungen mit den Krankenkassen für patentgeschützte Arzneimittel. Durch Verträge soll primär ein qualitätsgesicherter Einsatz von modernen Arzneimitteln und damit eine Effizienzsteigerung erreicht werden. „Wir haben das Ziel, den Patienten weiterhin den Zugang zu neuen, innovativen Medikamenten zu ermöglichen“, so Lein-Mathisen. Bereits heute arbeitet das Unternehmen z. B. im Bereich Diabetes erfolgreich an der Einführung und Umsetzung solcher Verträge mit Krankenkassen, mit denen eine bessere Versorgung der Patienten angestrebt wird. Verantwortung geht bei Lilly schon seit jeher über den eigentlichen Geschäftsbereich hinaus: So engagieren sich Mutterkonzern und deutsche Tochter auch im weltweiten Kampf gegen die multiresistente Tuberkulose (MDR-TB). Lilly Deutschland beginnt in diesem Jahr die Patenschaft für eine Tuberkulose-Klinik in Südafrika. Bezeichnenderweise fällt der Welttuberkulosetag auch auf den Tag des Empfangs. Durch eine Sonderausstellung zum Thema möchte Lilly während der Jubiläumsveranstaltung im hauseigenen Foyer das allgemeine Bewusstsein für die Situation der Patienten in Ländern wie Südafrika oder Indien schärfen. Auf das Erreichte ist das Unternehmen stolz. Doch darauf will es sich nicht ausruhen. Im Gegenteil: „Wir haben uns vorgenommen, mit neuen Produktentwicklungen und strategischen Kooperationen unsere verantwortungsvolle Rolle im deutschen Gesundheitswesen weiter auszubauen“, betonte Lein-Mathisen. „Die nächsten 50 Jahre werden mit Sicherheit genauso herausfordernd und spannend wie die letzten.“