
Die Lilly MDR-TB Partnership ist ein Zusammenschluss von privaten und öffentlichen Organisationen mit dem Ziel, der Ausbreitung der multiresistenten Tuberkulose entgegenzutreten und die Krankheit letztlich auszurotten.
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Ein wichtiger Teil dieser Initiative ist der Transfer der Herstellungstechnologie für zwei zur Behandlung der multiresistenten Tuberkulose notwendigen Antibiotika an Arzneimittelhersteller in am stärksten von der Krankheit betroffenen Ländern. Gemeinsam mit der Purdue Universität (USA) stellt Lilly das notwendige Expertenwissen und Trainingsprogramme zur Verfügung, damit die komplexen Herstellungsprozesse vor Ort durchgeführt und die Medikamente in entsprechender Qualität produziert werden können. In der ersten Phase der Initiative hat Lilly zudem seine eigenen Herstellungskapazitäten erhöht, um den Medikamentenbedarf so lange decken zu können, bis die Arzneimittelhersteller in den jeweiligen Entwicklungsländern das notwendige Produktionsvolumen aus eigener Kraft abdecken können.
Der Aufbau der Arzneimittelproduktion in Entwicklungsländern ist allerdings nur ein Teil dieser mehrdimensionalen Initiative. Dieser Ansatz spiegelt auch die vielfältigen Herausforderungen wider, die die Bekämpfung der multiresistenten Tuberkulose mit sich bringt. So haben sich der Initiative von Lilly auch viele internationale Gesundheitsorganisationen angeschlossen, die einen wichtigen Beitrag zur Schulung der medizinischen Fachkräfte vor Ort, der Aufklärung der Bevölkerung und der Prävention der Krankheit leisten. Ohne diese partnerschaftliche Herangehensweise wären die bisherigen Erfolge nicht möglich gewesen.
Die Philosophie
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Die Behandlung der multiresistenten Tuberkulose lässt sich nicht auf die rein medizinische Sicht reduzieren. Auch wenn die medikamentöse Behandlung der Erkrankten zentraler Bestandteil der Therapie ist, so spielen auch viele andere Aspekte eine wichtige Rolle. Gerade bei einer langwierigen Therapie wie der der MDR-TB, müssen die notwendigen Rahmenbedingungen gewährleistet sein, damit die Patienten die Behandlung nicht vorzeitig abbrechen. Dazu gehören entsprechende Schulungen für das Ärzte- und Pflegepersonal genauso, wie die Unterstützung der Angehörigen und die Schaffung sozialer Strukturen. Zudem spielen auch Prävention und Früherkennung der Krankheit eine wichtige Rolle. Gerade weil die Tuberkulose eine Krankheit ist, die durch Tröpfcheninfektion übertragen wird, kann durch eine frühzeitige Diagnose und die anschließende Behandlung des Patienten die Infektion weiterer Menschen wirksam verhindert werden.
Nur wenn all diese Ansätze parallel verfolgt werden, kann der Kampf gegen diese schwere Erkrankung erfolgreich geführt werden.
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