Glossar

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A

Abdomen
Bauch, Unterleib

Adenokarzinom
bösartiger Tumor, der aus Drüsengewebe entsteht

adjuvante Therapie
ergänzende Therapie nach einer Krebs-Operation, meist in Form einer Chemotherapie oder Strahlentherapie. Damit sollen im Körper noch vorhandene Krebszellen beseitigt werden, um einen Rückfall zu verhindern.

akut
plötzliches Auftreten einer Erkrankung oder von Beschwerden; Gegenteil: chronisch

Alveolen
Lungenbläschen; in ihnen findet der Gasaustausch statt.

Angiogenese
Neubildung von Blutgefäβen; ein wachsender Krebs regt die Blutgefäßneubildung an, um seine Nährstoffversorgung aus dem Blut zu decken.

Angiogenesehemmer
Medikamente zur Verhinderung der Neubildung von Blutgefäßen (Angiogenese); der wachsende Krebs wird von der weiteren Nährstoffversorgung abgeschnitten.

Antikörper
Proteine (Eiweiße), mit denen der Körper eingedrungene Fremdstoffe (z.B. Krankheitserreger) erkennen und bekämpfen kann. Künstlich hergestellte Antikörper können u.a. in der zielgerichteten Krebstherapie eingesetzt werden.

Antrum
Pylorusvorhof; Bereich des Magens, der zwischen Magenkörper und Magenpförtner liegt

Aromatische Kohlenwasserstoffe
Gruppe von organischen Kohlenwasserstoffen, die meist als Produkt der  unvollständigen Verbrennung organischer Materialien entstehen, wie z.B. Tabak, Kraftstoffe, Treibstoff und Kohle. Sie breiten sich in der Atmosphäre mit der Luft aus und lagern sich an Flugstäube und Rußpartikel an.

Arsen
Halbmetall, ein Spurenelement, das überall in der Umwelt und auch in Lebewesen vorkommt. Das elementare Arsen ist nur wenig giftig. Giftig sind die Arsen-Sauerstoff-Verbindungen, wie z.B. Arsen-III-oxid (Arsenik).

Asbest
natürlich vorkommende Gesteinsfaser, die an sich nicht giftig ist. Ein großes Risiko entsteht jedoch, wenn der Faserstaub eingeatmet wird. Im Wesentlichen werden drei Krankheiten auf die Wirkung von Asbest zurückgeführt: Asbestose, Lungenkrebs und Brust- und Bauchfellkrebs (Mesotheliom). Sind sie durch Einwirkung von Asbest am Arbeitsplatz entstanden, werden sie als Berufskrankheiten anerkannt.

Astronautenkost
medizinische Trinknahrung, die den Körper in konzentrierter Form mit Energie, Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt. Sie wird meist bei chronischen Erkrankungen eingesetzt. Die Zubereitungen für Krebspatienten beinhalten eine hohe Menge an Kalorien und Aminosäuren, um den Körper optimal zu versorgen und dem Verlust von Gewicht und Muskelmasse entgegen zu wirken.

asymptomatisch
symptomlos, ohne Symptome verlaufend

Aszites
krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit im Bauchraum ("Bauchwassersucht"), verursacht z.B. durch Krebsableger (Metastasen) am Bauchfell, kann aber auch andere Ursachen als Krebs haben.

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B

benigne
gutartig; Gegenteil: maligne

Bilobektomie
operative Entfernung von zwei Lungenlappen.

Biopsie
Entnahme und Untersuchung von Gewebe aus einem lebenden Organismus, anhand derer der feingewebliche Aufbau näher bestimmt werden kann, ermöglicht auch die Unterscheidung zwischen gut- und bösartigen Tumoren.

Biphosphonate
Medikamente zur Behandlung von Knochenabbau (Osteoporose) und zur Therapie bei Knochenmetastasen

Blutbild
Bestimmung der Zahl von roten und weißen Blutkörperchen sowie der Blutplättchen im Blut

Bronchialkarzinom
bösartige Geschwulst in der Lunge; Begriff wird meist synonym verwendet für Lungenkarzinom (Lungenkrebs).

Bronchien
Teil der Atemwege, Verzweigung der Luftröhre im Brustkorb, über die die Atemluft zu den Lungenbläschen (Alveolen) transportiert wird. Die Bronchien fangen mit den auf der Schleimhaut befindlichen Flimmerhärchen auch Fremdkörper und Krankheitserreger ab.

Bronchiolus
Pl. Bronchiolen: kleinste Verzweigungen der Bronchien

Bronchoskop
optisches Instrument, mit dem eine Bronchoskopie durchgeführt wird. Es wird über Mund oder Nase in die Luftröhre und die Bronchien vorgeschoben und erlaubt eine Beurteilung des verdächtigen Bereichs. Meist wird ein flexibles Bronchoskop eingesetzt, das für den Patienten eine schonendere Untersuchung ermöglicht als das starre Gerät. Während der Untersuchung lassen sich damit auch Zellen oder Gewebe entnehmen (Biopsie). Das Bronchoskop kann auch für therapeutische Eingriffe genutzt werden, z.B. zur Entfernung von Fremdkörpern.

Bronchoskopie
Ausspiegelung der Bronchien, Methode zur Diagnostik von Lungentumoren, siehe auch Bronchoskop

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C

Chemotherapie
Krebstherapie mit Medikamenten, die das Zellwachstum und die Zellteilung stören (Zytostatika); eine Chemotherapie erfolgt meist mit Infusionen, es gibt aber auch Chemotherapien in Tablettenform.

chronisch
sich langsam entwickelnd und langsam verlaufend; Gegenteil: akut

Computertomographie (CT)
ermöglicht die zweidimensionale Darstellung von Organen, dient zur verfeinernden Diagnostik, wie weit sich der Tumor ausgebreitet hat, ob Lymphknoten befallen sind und ob sich Metastasen in anderen Körperregionen gebildet haben.

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D

Diagnostik
alle Untersuchungsschritte, die der Feststellung einer Erkrankung dienen

Diarrhoe
Durchfall

distal
von der Körpermitte entfernt gelegen

Drüsen, Drüsengewebe
Körperzellen oder Organe, die ein Sekret bilden und abgeben, z.B. Speicheldrüsen im Mund oder Schleimdrüsen im Magen.

Dumping-Syndrom
häufige Begleiterscheinung nach Magenentfernung infolge Überlastung und Überdehung des Dünndarms, mit Verdauungs- und Kreislaufbeschwerden nach Nahrungsaufnahme.

Duodenum
Zwölffingerdarm

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E

Endoskop
Untersuchungsgerät, das mit einer Lichtquelle und einer Minikamera ausgestattet ist und mit dem der Arzt das Innere von Organen (z.B. Magen, Darm oder Harnblase) oder Körperhöhlen (z.B. Bauchhöhle) untersuchen kann.

Endoskopie
Untersuchung mit einem Endoskops mit Hilfe eines eingeführten dünnen Schlauches, der mit einer Lichtquelle und einer Minikamera ausgestattet ist (Spiegelung).

Entartung
Umwandlung eines normalen Gewebes oder gutartigen Tumors in bösartiges (malignes) Krebsgewebe

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F

Fatigue
spezielle Form der ausgeprägten Erschöpfung (Erschöpfungssyndrom), die bei Krebserkrankungen und Krebstherapien häufig auftritt.

Fernmetastasen
Krebsableger (Tochtergeschwulste, Metastasen) in anderen Körperteilen oder Organen als der ursprüngliche Krebs (z.B. Metastasen im Gehirn bei einem Magenkrebs).

Früherkennungsmaßnahmen
Untersuchungen, um eine Erkrankung in einem frühen, noch beschwerdefreien Stadium zu entdecken (z.B. Krebsvorsorgeuntersuchung).

Fundus
Magengewölbe; kuppelförmiger oberer Teil des Magens

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G

Gastrointestinaltrakt
Magen-Darm-Trakt, Verdauungsapparat

Gastroskopie
Magenspiegelung, Endoskopie des Magens

Grading
Einteilung von Krebsgewebe nach Bösartigkeitsgrad, d.h nach der Ausprägung, in der sich die Krebszellen von gesunden Zellen unterscheiden; je gröβer der Unterschied ist, umso bösartiger ist meist der Krebs.

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H

Histologie
bedeutet die Untersuchung des Feinaufbaus biologischer Gewebe unter dem Mikroskop, erlaubt die Beurteilung, ob ein gutartiger oder bösartiger Tumor vorliegt. Zunehmend ermöglicht sie auch Voraussagen darüber, wie gut eine bestimmte Therapie anschlagen wird.

Hämoccult-Test
Test zum Nachweis von nicht sichtbarem Blut (= okkultes Blut) im Stuhl

Hämoglobin
Farbstoff der roten Blutkörperchen (siehe auch Anämie)

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I

Infusion
Verabreichung einer meist gröβeren Flüssigkeitsmenge mit oder ohne Medikamente über eine Vene; am "Tropf" hängen.

Inhalation
Einatmung von Dämpfen oder Stoffgemischen

Injektion
Verabreichung von Medikamenten oder Flüssigkeiten mit einer Spritze

intramuskulär
Verabreichung von Medikamenten oder Flüssigkeiten in einen Muskel

intravenös
Verabreichung von Medikamenten oder Flüssigkeiten über eine Vene

invasiv
zerstörend; bei Krebsleiden bedeutet invasiv, dass der Krebs in das umliegende Gewebe einwächst und dieses dabei zerstört.

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K

Kardia
Übergang der Speiseröhre in den Magen

Kardiakarzinom
Magenkrebs im Bereich des Übergangs der Speiseröhre in den Magen

Karzinom
Krebsgeschwulst, Tumor

Kernspintomographie
siehe Magnetresonanztomographie (MRT)

Korpus
Magenkörper; mittlerer Bereich des Magens

kurativ
in heilender Absicht; ein Behandlung mit dem Ziel der vollständigen Heilung; Gegensatz: palliativ

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L

Leukozyten
weiße Blutkörperchen; die Abwehrzellen des körpereigenen Immunsystems

Lobektomie
operative Entfernung eines Lungenlappens

Luftröhre
auch Trachea, Verbindung zwischen den äußeren (Nasen- und Rachenraum) und inneren Atmungsorganen (Lunge, Bronchien)

Lungenflügel
die zwei Hauptbereiche der Lunge

Lungenhilus
auch Lungenwurzel oder Lungenpforte genannt, hier treten Blutgefäße, Bronchialäste und -nerven in die Lunge ein.

Lungenkarzinom
Lungenkrebs, Lungentumor, Bronchialkarzinom

Lungenlappen
Untereinheit der beiden Lungenflügel, der rechte Lungenflügel hat drei Lappen, der linke wegen seiner durch das Herz eingeschränkten Größe nur zwei.

Lungenpforte
siehe Lungenhilus

Lymphadenektomie
operative Entfernung von Lymphknoten

Lymphknoten
wichtiger Bestandteil der Lymphwege und damit des Immunsystems; sie filtern das Gewebswasser (Lymphe) einer bestimmten Körperregion.

Lymphknotenmetastasen
Krebsableger in Lymphknoten

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M

Magnetresonanztomographie (MRT)
auch Kernspintomographie, bildgebendes Untersuchungsverfahren ohne Strahlenbelastung zur Darstellung von Struktur und Funktion von Geweben und Organen

malige
bösartig; Gegenteil: benigne

Mediastinum
mittlerer Teil der Brusthöhle, Raum zwischen den beiden Lungenflügeln bzw. zwischen Brustbein und Wirbelsäule

Metastase
Tochtergeschwulste, die sich fernab vom ursprünglichen Tumor in anderen Organen oder Körperteilen bilden. Sie entstehen durch Krebszellen, welche über Blut- und Lymphbahnen verschleppt werden.

Mikrometastasen
Metastasen, die noch so klein sind, dass sie mit herkömmlichen Untersuchungsmethoden oder Tests nicht entdeckt werden können

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N

neoadjuvante Chemotherapie
Chemotherapie, die vor der Operation durchgeführt wird. Der Krebs soll dadurch verkleinert werden, damit er besser operiert werden kann. Dadurch erhöhen sich auch die Heilungschancen.

Nicht-Plattenepithelkarzinom
nicht von Schleimhautdeckzellen ausgehende Tumoren, dazu zählen Adeno- und großzellige Karzinome

Nickel
Nickel wird als Überzug von Metallen oder als Legierung verwendet. Es befindet sich unter anderem in Wasserhähnen und gelangt so ins Trinkwasser und den Boden. Eine hohe Konzentration von Nickel kann Allergien hervorrufen oder bei intensivem Kontakt krebsfördernd sein. Nickel ist auch Bestandteil von Zigaretten.

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O

Oesophagus
Speiseröhre

Onkologe
Facharzt für Krebserkrankungen

Onkologie
medizinisches Fachgebiet für Krebserkrankungen

oral
Aufnahme über den Mund; orale Medikamenteneinnahme in Form von Tabletten oder Kapseln

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P

palliative Therapie
Therapie bei unheilbarer Krebserkrankung, die darauf ausgerichtet ist, die Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.

Pankreas
Bauchspeicheldrüse

Plattenepithelkarzinom
Karzinom, das Formationen aufweist, die an die Zellschuppen der Haut erinnern.

Pleura
Lungenfell, Brustfell; sie ist eine dünne Schleimhaut über der Lunge bzw. dem Brustkorb.

Pneumonektomie
operative Entfernung eines kompletten Lungenflügels

Polyp
gutartige Wucherungen der Schleimhäute, häufig im Magen oder Darm; Polypen können im Laufe der Jahre entarten und sich zu Krebs entwickeln.

Positronen-Emissions-Tomographie (PET)
Bildgebendes Verfahren der Nuklearmedizin, mit dem Stoffwechselprozesse in ihrer räumlichen Verteilung sichtbar gemacht werden können. Es dient zur Bestimmung des Tumorstadiums, der Entdeckung von Fernmetastasen, zum Nachweis von Rezidiven und zur näheren diagnostischen Bestimmung verdächtiger Bezirke.

Primärtumor
ursprüngliche bösartige Geschwulst, von der Metastasen ausgehen können

Prognose
Voraussage über den Krankheitsverlauf aufgrund des erhobenen Befunds

Progression
Fortschreiten einer Erkrankung

Pylorus
Magenpförtner; ringförmiger Schließmuskel am Magenausgang, der den Mageninhalt portionsweise in den Zwölffingerdarm abgibt.

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R

Radionuklide
radioaktive Stoffe, die Strahlen aussenden. Sie werden in der Nuklearmedizin zur Diagnostik (z.B. Szintigraphie, PET) und Therapie (z.B. Radionuklidtherapie zur Behandlung von Schmerzen durch Knochenmetastasen) von Erkrankungen eingesetzt.

Radiotherapie
siehe Strahlenbehandlung

Radon
ein natürlich vorkommendes Edelgas. Es kommt z.B. im Boden, in Baumaterialien oder in Bergwerken vor. Etwa sieben Prozent der Lungenkrebserkrankungen werden darauf zurückgeführt.

Remission
teilweise oder vollständiger Rückgang einer Krebserkrankung, z.B. Verkleinerung des Tumors durch eine Chemotherapie

Resektion
operative Entfernung von Gewebe oder Organen (z.B. Magenresektion)

Rezidiv
Rückfall, z.B. bei Wiederauftreten des Tumors oder durch neu entstandene Metastasen

Risikofaktoren
Umstände oder Einflüsse, die das Risiko für das Auftreten einer Erkrankung erhöhen

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S

Sekret
Absonderung von Drüsengewebe, z.B. Speichel oder Magensaft

Sonographie
siehe Ultraschalluntersuchung

Spiral-Computertomographie
Weiterentwicklung der Computertomografie, ermöglicht eine dreidimensionale Darstellung von größeren Körperabschnitten

Sputum
Auswurf; Gesamtheit der Sekrete der Luftwege

Staging
Feststellung und Zuordnung der Erkrankung zu einem
Krankheitsstadium. Bei bösartigen Tumoren wird die Ausbreitung innerhalb des Entstehungsorgans in die Nachbarorgane und in andere Organe festgelegt, wobei die Größe des ursprünglichen Tumors (Primärtumor), die Zahl der befallenen Lymphknoten und die Metastasen formelhaft erfasst werden (siehe TNM-Klassifikation).

Strahlenbehandlung
auch Radiotherapie; Anwendung energiereicher Strahlen zur Behandlung von Krankheiten, eine wichtige Säule der Krebstherapie. Eine Bestrahlung kann von innen oder von außen erfolgen. Die Strahlendosis ist wesentlich höher als bei einer Röntgenaufnahme. Mit modernen Verfahren ist es möglich, das umliegende gesunde Gewebe weitgehend zu schonen.

Symptome
Beschwerden, Zeichen einer Erkrankung

Szintigraphie
Untersuchung und Darstellung innerer Organe mit Hilfe von radioaktiv markierten Substanzen (Radionuklide), die zuvor in die Vene injiziert werden. Mit einer speziellen Kamera können Bereiche mit einer stärkeren Anreicherung erfasst und in ein Bild umgewandelt werden. Die Szintigraphie wird z.B. zur Diagnostik krankhafter Veränderungen des Skeletts der Lunge durchgeführt.

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T

Teilresektion
nur ein Teil des Organs wird operativ entfernt; dies ist z.B. bei früh entdeckten und sehr kleinen Tumoren möglich.

Thorax
Brustraum

Thrombose
Bildung eines Blutgerinnsels in Gefäßen. Venöse Thrombosen sind wesentlich häufiger als arterielle. Sie treten bevorzugt in den Beinen auf.

TNM-System
Einteilung bösartiger Tumoren nach ihrer Größe und Ausbreitung. T steht für die Größe des Tumors, N für die Zahl der befallenen Lymphknoten und M für die Zahl und Lokalisation von Fernmetastasen in anderen Organen. Daraus ergibt sich eine Formel, die eine genaue Zuordnung zu einem bestimmten Erkrankungsstadium ermöglicht.

Trachea
siehe Luftröhre

Tumor
unkontrolliert wachsende Zellwucherungen, diese können gut- (benigne) oder bösartig (maligne) sein.

Tumormarker
Stoffe, deren erhöhte Konzentration im Blut auf einen bösartigen Tumor hinweisen kann. Da sie keine eindeutige Aussage erlauben, eignen sie sich eher für die Verlaufskontrollen einer Krebserkrankung als zur Suche nach einem Tumor.

Tyrosinkinase-Inhibitoren
Gruppe neuer Medikamente, die auch als zielgerichtete Therapien bezeichnet werden. Sie unterbrechen im Inneren der Tumorzelle die Weiterleitung wichtiger Signale und bremsen damit das Tumorwachstum.

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U

Ultraschalluntersuchung
Diagnosemethode, bei der Ultraschallwellen durch die Haut in den Körper eingestrahlt werden, so dass sie an Gewebs- und Organgrenzen zurückgeworfen werden. Ein Empfänger nimmt die zurückgeworfenen Schallwellen auf und wandelt sie mit Hilfe eines Computers in entsprechende Bilder um. Man kann mit dieser Methode die Aktionen beweglicher Organe (Herz oder Darm) verfolgen. Eine Strahlenbelastung tritt nicht auf; die Untersuchung kann bei Bedarf wiederholt werden.

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V

Venen
Blutgefäße, die das sauerstoffarme (verbrauchte) Blut aus dem Körper wieder zum Herzen zurücktransportieren; die Venen in der Armbeuge werden oft für die Verabreichung von Infusionen verwendet.

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Z

zielgerichtete Therapie
neuer Ansatz in der Krebstherapie. Die Medikamente greifen auf molekularbiologischer Ebene „zielgerichtet“ in die Regulationsmechanismen von Tumorzellen ein und unterbinden damit das Wachstum. Man unterscheidet Antikörper und Tyrosinkinase-Inhibitoren.

Zytologie
Zellbiologie, in der Zytodiagnostik werden durch Abstrich, Biopsie oder Punktion gewonnene Zellen auf Eigenschaften untersucht, die auf eine Erkrankung hinweisen.

Zytostatika
Medikamente, die das Zellwachstum hemmen und in der Chemotherapie eingesetzt werden. Zytostatika richten sich vor allem gegen Zellen, die sich schnell teilen – eine typische Eigenschaft von Tumorzellen.

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