Psoriasis-Arthritis

Was ist Psoriasis-Arthritis?

Die Psoriasis-Arthritis, oder kurz PsA genannt, ist eine chronische entzündliche Erkrankung, die die Haut und die Gelenke betrifft. Charakterisiert ist die Psoriasis-Arthritis hauptsächlich durch eine Entzündung der Gelenke (Arthritis), der Wirbelsäule oder der Sehnen beziehungsweise Sehnenansätze, die in der Regel im Rahmen einer Schuppenflechte (Psoriasis) auftreten.1

Bis in die 1950er Jahre dachte man, dass Menschen mit den typischen Hauterscheinungen der Schuppenflechte und zusätzlichen Gelenkbeschwerden gleichzeitig an Psoriasis und rheumatoider Arthritis (RA) erkrankt seien. Heute ist jedoch bekannt, dass Psoriasis-Arthritis eine eigenständige Erkrankung ist.2

Vier von fünf Patienten sind zunächst nur von Schuppenflechte betroffen. Etwa ein Drittel entwickelt im Laufe der Zeit zusätzlich eine Psoriasis-Arthritis.2,9


Wie häufig ist Psoriasis-Arthritis und was sind die Ursachen?

In Deutschland sind etwa 140.000 Menschen an einer Psoriasis-Arthritis erkrankt. Im Gegensatz zu anderen Gelenkerkrankungen sind bei der Psoriasis-Arthritis Männer und Frauen etwa gleich häufig betroffen.2,3

Die genauen Ursachen der Psoriasis-Arthritis sind nicht bekannt. Man nimmt aber an, dass vor allem ein fehlgesteuertes Immunsystem, Veränderungen in bestimmten Genen und Umweltfaktoren die Entstehung der Erkrankung begünstigen.2

Damit sich die Psoriasis-Arthritis tatsächlich äußert, sind in der Regel aber zusätzliche Faktoren notwendig. Das können zum Beispiel bakterielle oder virale Erkrankungen sein, Verletzungen, bestimmte Medikamente oder psychische Faktoren.6

Generell kann eine Psoriasis-Arthritis in jedem Alter auftreten. Die meisten Betroffenen erkranken jedoch im Alter von etwa 30 bis 55 Jahren.2


Welche Symptome verursacht die Psoriasis-Arthritis?

Neben der Schuppenflechte sind entzündliche Veränderungen an einem oder mehreren Gelenken, an der Wirbelsäule, an Sehnen oder Sehnenansätzen das Hauptsymptom der Psoriasis-Arthritis. Die Gelenke können warm und gerötet sein und sind geschwollen und druckschmerzhaft. Besonders häufig sind die Gelenke an Händen und Füßen und die Wirbelsäule betroffen (siehe Abbildung 1). Wird die Psoriasis-Arthritis nicht behandelt, können die entzündlichen Reaktionen innerhalb der Gelenke zu Verformungen, zu einer eingeschränkten Beweglichkeit und zu generellen Funktionseinschränkungen führen.2 Betroffene Patienten können in ihrem Alltag deshalb stark eingeschränkt sein.

In etwa 70 % der Fälle wird die Hautsymptomatik sichtbar, bevor Gelenkbeschwerden auftreten. Bei etwa 15 % der Betroffenen treten Hautsymptomatik und Gelenkbeschwerden gleichzeitig auf. Dass die Gelenkbeschwerden vor der Hautsymptomatik auftreten, ist eher selten. Da die Symptome der Schuppenflechte in manchen Fällen nur sehr schwach ausgeprägt sind und außerdem das klinische Bild der Psoriasis-Arthritis mit möglichem muskuloskeletalem Befall sehr heterogen ist, kann die Diagnosestellung schwierig sein.8

Die Psoriasis-Arthritis verläuft oft schubförmig. Das bedeutet, dass sich Phasen mit einer hohen Aktivität der Erkrankung und Phasen ohne Symptome abwechseln. Die Schübe der Gelenkbeschwerden können dabei ganz unabhängig von der Hautsymptomatik sein.8

Neben Hautveränderungen und geschwollenen und schmerzenden Gelenken berichten Betroffene oft auch von zusätzlichen Symptomen. Dazu gehören:2

  • Nagelpsoriasis: Veränderungen der Nägel an Händen und Füßen können entweder die Nagelmatrix, also die Zellen aus denen die Nägel bestehen, oder das Nagelbett betreffen (siehe Abbildung rechts).
  • Entzündungen von Sehnen und Bändern (Enthesitis): Entzündungen an den Sehnen- und Bandansätzen können Schwellungen und Schmerzen verursachen. Besonders häufig sind die Sehnenansätze an Ellenbogen und Knien sowie die Achillessehne betroffen. Auch Sehnenscheidenentzündungen können auftreten.
  • Entzündung eines ganzen Fingers oder einer ganzen Zehe (Daktylitis): Entzündungen von ganzen Fingern oder Zehen gehören zu den Hauptsymptomen der Psoriasis-Arthritis und kommen bei etwa der Hälfte aller Betroffenen vor. Die Entzündung eines Fingers oder einer Zehe geht oft mit Rötung, Schwellung und Schmerzhaftigkeit einher.
  • Entzündungen der Augen: Bei etwa 30 Prozent der Betroffenen kommen Bindehautentzündungen oder Entzündungen der mittleren Augenhaut (Uveitis) vor. Zu den Symptomen gehören gerötete Augen, Schmerzen, Lichtempfindlichkeit und eine verschwommene Sicht oder nachlassende Sehkraft.

Abb. 1: Häufig von Psoriasis-Arthritis betroffene Gelenke.

Formen der Psoriasis-Arthritis

Je nachdem, welche Gelenke betroffen sind, unterscheidet man fünf Unterformen der Psoriasis-Arthritis (siehe Tabelle 1).2 Die Abgrenzung der einzelnen Unterformen zueinander verläuft jedoch nicht starr, sondern die Symptome der einzelnen Unterformen gehen oftmals ineinander über.5 Eine genaue Klassifizierung ist deshalb nicht immer möglich.

Bezeichnung Merkmale
Asymmetrische Form
  • < 5 kleine oder große Gelenke betroffen
  • häufig an Händen, Füßen oder Knien
  • bei etwa jedem zweiten Betroffenen
Symmetrische Polyarthritis
  • ≥ 5 kleine, mittlere oder große Gelenke betroffen
  • ähnlich der rheumatoiden Arthritis aber ohne Entzündungsparameter im Blut
  • bei etwa 35 von 100 Betroffenen
Interphalangeal dominante Arthritis
  • Gelenke zwischen einzelnen Fingergliedern (Interphalangealgelenke) betroffen
  • häufig in Kombination mit Nagelpsoriasis
  • bei weniger als 5 von 100 Betroffenen
Arthritis mutilans
  • rasch voranschreitende Deformitäten von Händen und Füßen
  • übermäßige Beweglichkeit betroffener Gelenke
  • Teleskopfinger (verkürzte Finger, die durch Ziehen auf ihre ursprüngliche Länge gebracht werden können)
  • bei weniger als 5 von 100 Betroffenen
Spondyloarthritis
  • Versteifungen und Schmerzen in der Wirbelsäule
  • Männer häufiger betroffen als Frauen
  • in einem von vier Fällen ohne klinische Symptome
  • bei weniger als 5 von 100 Betroffenen die vorrangige Form

Tabelle 1: Formen der Psoriasis-Arthritis (modifiziert nach Warren R, Menter A2)

Mögliche Begleiterkrankungen

In manchen Fällen können zusätzlich zur Psorasis-Arthritis verschiedene Begleiterkrankungen auftreten. Dazu gehören:5

  • Diabetes
  • Metabolisches Syndrom (Bluthochdruck, Störung des Fettstoffwechsels, starkes Übergewicht)
  • Herz-Kreislauferkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall)
  • Depressionen
  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Chron, Colitis ulcerosa)


Wie wird Psoriasis-Arthritis diagnostiziert?

Psoriasis-Arthritis zu diagnostizieren ist nicht einfach. In den meisten Fällen liegen keine eindeutigen Laborbefunde oder Hinweise aus den bildgebenden Verfahren wie Röntgen, Ultraschall und MRT vor. Die Diagnose stützt sich stattdessen vor allem auf eine Kombination aus Anamnese (Befragung durch den Arzt) und körperlicher Untersuchung. Laboruntersuchungen und Bildgebung können jedoch zusätzlich eingesetzt werden um die Diagnose zu bestätigen oder dienen dazu, andere Erkrankungen auszuschließen.2

Anamnese

Im Anamnesegespräch versucht Ihr Arzt herauszufinden, ob Hinweise auf eine Psoriasis-Arthritis-Erkrankung vorliegen. Er wird Ihnen deshalb unter anderem folgende Fragen stellen:2

  • Sind Sie aktuell oder waren Sie in der Vergangenheit an Schuppenflechte erkrankt?
  • Kommt oder kam Schuppenflechte bei Mitgliedern Ihrer Familie vor?
  • Sind oder waren Sie von Veränderungen an den Nägeln betroffen?
  • Sind oder waren Sie oder Mitglieder Ihrer Familie von entzündlichen Augen- oder Darmerkrankungen betroffen?
  • Waren Sie in der Vergangenheit bereits von einer entzündlichen Erkrankung der Gelenke oder schmerzenden Gelenken betroffen?
  • Ist Ihre Beweglichkeit am Morgen nach dem Aufstehen eingeschränkt (Morgensteifigkeit)?

Körperliche Untersuchung

Im Rahmen der körperlichen Untersuchung wird Ihr Arzt zuerst an Ihren Händen und Füßen, aber auch an Schultern, Ellenbogen und Knien nach geschwollenen und entzündeten Gelenken suchen. Er wird prüfen, ob Druck oder Bewegung Schmerzen auslösen.2

Besonders intensiv wird Ihr Arzt Ihre Hände und Füße untersuchen. So kann er feststellen, ob Sie von Daktylitis, einer Entzündung eines ganzen Fingers/einer ganzen Zehe betroffen sind (also nicht nur eines einzelnen Gelenks). Betroffene Finger oder Zehen sind geschwollen, gerötet und schmerzhaft. Man bezeichnet sie umgangssprachlich häufig als „Wurstfinger“ oder „Wurstzehen“.2

Ein deutlicher Hinweis auf eine Psoriasis-Arthritis sind auch bestimmte Veränderungen an den Nägeln (Nagelpsoriasis), die bei bis zu 80 Prozent der Betroffenen beobachtet werden können. Um zu messen und zu dokumentieren, wie stark die Nagelmatrix und das Nagelbett betroffen sind, wird Ihr Arzt auf den sogenannten NAPSI-Index (von engl. nail psoriasis severity index), eine Art Punktesystem zur Bestimmung des Schweregrades zurückgreifen.2

Mit dem sogenannten Schober-Test kann Ihr Arzt feststellen, ob die Beweglichkeit Ihrer Lendenwirbelsäule bei einer Entzündung der Wirbelsäule möglicherweise eingeschränkt ist. Dazu wird er mit einem Stift zwei waagerechte Linien im Abstand von 10 Zentimetern auf Ihren Rücken zeichnen und Sie dann bitten, sich nach vorne zu beugen. Im Normalfall sollte der Abstand zwischen den beiden Linien jetzt 15 Zentimeter betragen. Beträgt der Abstand im gebeugten Zustand weniger als 14 Zentimeter, ist dies ein Hinweis auf eine Entzündung der Wirbelsäule (Spondyloarthritis), wie sie bei einer Psoriasis-Arthritis auftreten kann.2

Laboruntersuchungen

Es existieren bisher keine Labortests, anhand derer die Diagnose Psoriasis-Arthritis zweifelsfrei gestellt werden kann. Wenn Ihr Arzt bestimmte Labortests durchführt, dann in der Regel, um andere entzündliche Erkrankungen, wie beispielsweise die rheumatoide Arthritis, auszuschließen.2

Bildgebende Verfahren

Kennzeichnend für die Psoriasis-Arthritis ist, dass knochenabbauende und knochenaufbauende Prozesse gleichzeitig auftreten. Diese Veränderungen können mittels Röntgenaufnahmen oder einer Magnetresonanztomographie (MRT) sichtbar gemacht werden. Ultraschallaufnahmen dienen hauptsächlich dazu, Entzündungen in Gelenken und an Sehnen zu zeigen.


Wie wird Psoriasis-Arthritis behandelt?

Die Psoriasis-Arthritis ist eine chronische Erkrankung ist, die nicht heilbar, aber sehr gut behandelbar ist. Das wichtigste Ziel in der Behandlung ist es, die Symptome der Psoriasis-Arthritis soweit wie möglich abzuschwächen (minimale Krankheitsaktivität oder im besten Fall Symptomfreiheit), Schädigungen an Gelenken vorzubeugen und den Betroffenen ein weitgehend beschwerdefreies Leben zu ermöglichen.2 Messbar wird dieses Therapieziel zum Beispiel anhand der Anzahl geschwollener oder schmerzhafter Gelenke, oder durch die Angaben von Betroffenen zur Schmerzintensität in standardisierten Fragebögen.

Generell gilt, dass die Therapie der Psoriasis-Arthritis so früh wie möglich nach der Diagnosestellung begonnen werden sollte. Da die Erkrankung sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann, gibt es kein festgelegtes Therapieschema. Vielmehr sollten Betroffene gemeinsam mit Ihrem Arzt individuelle Therapieziele definieren und darauf aufbauend eine Behandlungsstrategie wählen, mit der sie die gesteckten Ziele am besten erreichen können.2

Medikamentöse Therapie

Zur Behandlung der Psoriasis-Arthritis stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung, die unterschiedlichen Substanzklassen zugeordnet werden und unterschiedlich wirken:

  • Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR)
    NSAIDs, klassische Schmerz- und Entzündungshemmer stellen meist die erste medikamentöse Therapie bei Psoriasis-Arthritis dar. „Nichtsteroidal“ bedeutet, dass kein Kortison enthalten ist. NSARs wirken sehr schnell, können Schmerzen effektiv lindern und Entzündungsprozesse hemmen.2,7
  • Kortison
    Kortison, das stark entzündungshemmend und damit schmerzlindernd wirkt, wird häufig zusätzlich zu einer anderen Therapie lokal angewendet, das heißt in wenige, stark betroffene Gelenke gespritzt. Aufgrund der Nebenwirkungen von Kortison, sollten kortisonhaltige Medikamente nur über einen begrenzten Zeitraum eingesetzt werden.2,7
  • Konventionelle synthetische krankheitsmodifizierende Antirheumatika (csDMARDs)
    csDMARDs, auch Basismedikamente genannt, werden meist dann eingesetzt, wenn die Symptome trotz einer vorangegangenen Behandlung mit NSAIDs unverändert bleiben, denn csDMARDs können langfristig das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen und die Symptome in Schach halten. Manchmal werden auch mehrere csDMARDs gleichzeitig eingesetzt.2,8
  • Zielgerichtete synthetische krankheitsmodifizierende Antirheumatika (tsDMARDs)
    Zielgerichtete synthetische krankheitsmodifizierende Antirheumatika werden meist dann eingesetzt, wenn die Behandlung mit einem oder mehreren csDMARDs nicht den gewünschten Effekt gezeigt hat oder die Therapie mit bDMARDs zum Beispiel aufgrund einer Unverträglichkeit nicht in Frage kommt.10
  • Biologische krankheitsmodifizierende Antirheumatika (bDMARDs)
    Bei den bDMARDs, auch Biologika genannt, handelt es sich um biotechnologisch hergestellte Substanzen, die ganz spezifisch gegen solche Faktoren gerichtet sind, die an der Entstehung der Psoriasis-Arthritis beteiligt sind, zum Beispiel gegen bestimmte entzündungsfördernde Botenstoffe. Sie greifen also direkt in das Entzündungsgeschehen ein und werden meist dann eingesetzt, wenn die Symptome sehr stark ausgeprägt sind oder vorangegangene Therapien nicht den gewünschten Effekt erzielt haben.2,8

Physikalische Therapie, Physiotherapie und Ergotherapie

Begleitend zur medikamentösen Therapie werden bei Psoriasis-Arthritis häufig physikalische Therapien und physio- und ergotherapeutische Maßnahmen eingesetzt. Unter die physikalischen Therapien fallen beispielsweise lokale Kälte- oder Elektrotherapien.8 Die Physiotherapie (Krankengymnastik) soll Muskeln, die betroffenen Gelenken Stabilität geben, kräftigen und die Beweglichkeit erhalten. Ergotherapeutische Maßnahmen dienen dazu, Betroffene bei alltäglichen Tätigkeiten und Aktivitäten zu unterstützen, indem zum Beispiel der Umgang mit bedarfsgerechten Hilfsmitteln geübt wird.

Operationen

Vor allem bei Menschen, die schon lange von Psoriasis-Arthritis betroffen sind und bei denen die Erkrankung deutliche Funktionseinschränkungen an den Gelenken hervorgerufen hat, kann ein operativer Eingriff in Erwägung gezogen werden. Die häufigsten Eingriffe werden an der Hüfte (künstliches Hüftgelenk), am Knie (künstliches Kniegelenk) oder an den Händen durchgeführt.2


Leben mit Psoriasis-Arthritis – Tipps für Betroffene

Psoriasis-Arthritis kann vielfältige körperliche und psychische Auswirkungen haben. Dazu gehören zum Beispiel Schmerzen und Einschränkungen der Beweglichkeit und damit verknüpfte Einschränkungen im Privat- und Berufsleben.

Sie können selbst aber viel dazu beitragen, Ihre Lebensqualität zu verbessern und Ihr Leben trotz Psoriasis-Arthritis möglichst positiv gestalten. Wir haben Tipps für Ihren Alltag gesammelt:

  • Das A und O in der Therapie der Psoriasis-Arthritis ist ein gutes und vertrauensvolles Verhältnis zwischen Arzt und Patient. Sprechen Sie Ihr Behandlungsteam offen an, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Therapie nicht den gewünschten Effekt hat oder wenn Sie zusätzliche Hilfestellungen brauchen. Geben Sie ganz konkretes und ehrliches Feedback, denn die Therapie der Psoriasis-Arthritis ist Teamarbeit.
  • Befolgen Sie die Anweisungen zur Therapie Ihres Arztes immer sehr genau, denn nur dann können Sie mit einer Linderung Ihrer Symptome rechnen.
  • Geteiltes Leid ist halbes Leid. Sprechen Sie mit Angehörigen oder Freunden über Ihre Erkrankung und erzählen Sie von Ihren Ängsten und Hoffnungen. Scheuen Sie sich nicht, bei Bedarf auch um Hilfe zu bitten.
  • Vielleicht hilft es Ihnen zu sehen, dass Sie mit Ihrer Erkrankung nicht allein sind? Schließen sie sich einer Selbsthilfegruppe in Ihrer Nähe an und sprechen Sie mit anderen Betroffenen.
  • Begegnen Sie Schmerzen aktiv: Mit gezielten Übungen können Sie Ihre Gelenke mobilisieren und kommen so wieder in Bewegung. Lassen Sie sich von Ihrem Praxisteam oder Ihrem Physiotherapeuten für Sie geeignete Übungen zeigen und bleiben Sie am Ball. Viele Betroffene berichten, dass Ihnen schonende Sportarten wie zum Beispiel Radfahren, Schwimmen oder Walking gut tun.
  • Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen. Dazu gehören viel Gemüse, Obst und Getreide, aber nur wenig tierische Produkte („Mittelmeerdiät“). Verzichten Sie auf Alkohol und Nikotin, Haut und Gelenke werden es Ihnen danken.

Referenzen

  1. Coates LC et al. Psoriasis, psoriatic arthritis, and rheumatoid arthritis: Is all inflammation the same? Semin Arthritis Rheum. 2016; 46(3): 291-304.
  2. Warren R, Menter A. Handbook of Psoriasis and Psoriatic Arthritis. Springer International Publishing, Switzerland 2016.
  3. https://dgrh.de/Start/DGRh/Presse/Daten-und-Fakten/Rheuma-in-Zahlen.html (Zugriff am 2.10.2017)
  4. Chandran V. Genetics of psoriasis and psoriatic arthritis. Indian J Dermatol. 2010; 55(2): 151-6.
  5. Ogdie A, Weiss P. The Epidemiology of Psoriatic Arthritis. Rheum Dis Clin North Am. 2015; 41(4): 545-68.
  6. Ogdie A. Clinical risk factors for the development of psoriatic arthritis among patients with psoriasis: A review of available evidence. Curr Rheumatol Rep. 2015; 17(10): 64.
  7. Kang EJ, Kavanaugh A. Psoriatic arthritis: latest treatments and their place in therapy. Ther Adv Chronic Dis. 2015; 6(4): 194-203.
  8. Puchler R. Rheumatologie aus der Praxis. 2. Überarbeitete und erweiterte Auflage. Springer-Verlag, Wien 2012.
  9. Gladman DD et al. Psoriatic arthritis: epidemiology, clinical features, course, and outcome. Ann Rheum Dis. 2005; 64(Suppl. II): ii14-ii17.
  10. Gossec L et al. European League Against Rheumatism (EULAR) recommendations for the management of psoriatic arthritis with pharmacological therapies: 2015 update. Ann Rheum Dis. 2016; 75: 499–510.

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