VERO-Studie

und VERO-Subgruppenanalyse

Postmenopausale Frauen mit schwerer Osteoporose sind sicher auch in Ihrer Praxis keine Seltenheit. Sie bringen die unterschiedlichsten Anamnesen mit, müssen Glukokortikoide einnehmen oder tragen aus anderen Gründen ein hohes Frakturrisiko. Wie können Sie dieses Risiko minimieren, besonders wenn bereits vertebrale oder klinische Frakturen vorliegen? Osteoanabol oder antiresorptiv behandeln?

Die VERO-Studie2 („VERtebral fracture treatment comparisons in Osteoporotic women“) ist die größte klinische Studie mit FORSTEO®* und die erste 24-monatige, randomisierte, aktiv kontrollierte Studie bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose, die als primären Endpunkt die Risikoreduktion für vertebrale Frakturen untersuchte.

Dr. med. Friederike Thomasius (Frankfurt am Main) erläutert in diesem siebenminütigen Video-Clip die neuesten Ergebnisse der VERO-Subgruppenanalyse1 und bewertet diese für die Praxis.

  • In der VERO-Studie2 waren Frauen eingeschlossen, wie Sie sie täglich in der Praxis sehen: Postmenopausal, mit schwerer Osteoporose, mit mindestens einer schweren oder zwei mittelschweren vertebralen Frakturen und teils mit einer spezifischen Osteoporose-Therapie vorbehandelt.
  • Das Risiko für vertebrale und klinische Frakturen kann bei diesen Patientinnen unter einer osteoanabolen Teriparatid-Behandlung im Vergleich zur Therapie mit dem antiresorptiven Risedronat signifikant reduziert werden.
  • Dies gilt über alle Subgruppen hinweg.
  • Für alle prädefinierten Subgruppen gilt: Egal welchen Alters, egal welchen T-Scores, ob die Patientinnen vorbehandelt waren oder nicht, ob es sich um eine kortison-induzierte Osteoporose handelt oder nicht: Alle Patientinnen profitieren von der osteoanabolen Therapie mit Teriparatid in Bezug auf das vertebrale und klinische Frakturrisiko.
  • Frau Dr. Thomasius ist überzeugt: „Diese Ergebnisse sollten das Denken in der Osteologie nachhaltig beeinflussen!“

Dr. med. Friederike Thomasius, Frankfurt am Main
Dauer: 7 Minuten
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mit dem Erstautor der VERO-Subgruppenanalyse1, Prof. Piet Geusens >>>
mit dem Erstautor der VERO-Studie2, Dr. David L. Kendler >>>

Kompakte Posterpräsentation

Die Studienergebnisse der VERO-Subgruppenanalyse1 haben wir in einer Posterpräsentation übersichtlich zusammengefasst.
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Q&A zur VERO-Studie2 mit Dr. Fernando Marin

Wichtige Fragen zur VERO-Studie2, beantwortet von
Dr. Fernando Marin, Senior Medical Fellow bei Lilly und Mitautor der Studie:

Teil 1

  • Warum wurde in der VERO-Studie die Knochendichte (BMD) nicht als Endpunkt verwendet?
  • Wie wurde mit Patienten mit Kreatinin-Clearance < 30 ml/min umgegangen?

Teil 2

  • Können wir aufgrund der VERO-Ergebnisse folgern, dass FORSTEO®* Risedronat im Hinblick auf die Reduktion des Frakturrisikos bei postmenopausalen Frauen mit manifester Osteoporose überlegen ist?
  • Warum wurde der Unterschied in der Reduktion der Frakturinzidenz zwischen FORSTEO®* und Risedronat erst nach den ersten sechs Behandlungsmonaten nachgewiesen?
  • Über welchen Zeitraum kann FORSTEO®* eingesetzt werden?
  • Wie sollten Osteoporose-Patienten nach der zweijährigen FORSTEO®*-Therapie weiterbehandelt werden?

Teil 3

  • Warum wurde in der VERO-Studie Risedronat als Vergleichsmedikament zu FORSTEO®* verwendet?
  • Welche unerwünschten Ereignisse traten in der VERO-Studie, in der Teriparatid- (20 %) und in der Risedronat-Gruppe (17 %) auf?
  • Wie hoch ist die ”Number-needed-to-treat”, um eine Fraktur zu verhindern?

 

Dr. Fernando Marin, Senior Medical Fellow bei Lilly, Spanien
Dauer: 8,5 Minuten
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  1. Geusens P et al. Effects of Teriparatide Compared with Risedronate on the Risk of Fractures in Subgroups of Postmenopausal Women with Severe Osteoporosis: The VERO Trial. J Bone Min Res 2018; 33(5): 783-794.
  2. Kendler D et al. Effects of teriparatide and risedronate on new fractures in post-menopausal women with severe osteoporosis (VERO): a multicentre, double-blind, double-dummy, randomised controlled trial. Lancet 2018; 391: 230–240.

* FORSTEO® ist zugelassen zur Behandlung der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern mit einem hohen Frakturrisiko sowie zur Behandlung der mit einer systemischen Langzeit-Glukokortikoidtherapie assoziierten Osteoporose bei Frauen und Männern mit hohem Frakturrisiko.

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